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Zweiter Band.
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vertilgen werden!" Der Redner wird von ungeheurem Bei-fall und dem Ruf: Wir schwören! unterbrochen.

Nobespierre besteigt die Nednerbühne. Mehr sich be-herrschend, als Danton, sieht er besser auf den Grund desUebels, und befaßt sich weniger mit den äußeren, als deninnern Angelegenheiten. „Denn," spricht er, „wenn einVolk Herr in seinem Lande ist, wenn es Frieden und Ein-tracht im Innern genießt, so hat es bald die äußern Feindezerstreut, welche es bedrohen. Bürger, der Sieg ist gewiß,wenn wir uns endlich entschließen, siegen zu wollen!" undjetzt verlangt er die Verurtheilung Custine's, der föderalisti-schen Deputirten, und eine Veränderung in den Verwaltungs-behörden.

Lecointre von Versailles, welcher die meiste Gelegen-heit gehabt hatte, die Hauptquelle des Widerstands vonSeiten des Hofs beim Beginn der Revolution kennen zulernen, dringt auf die Bestrafung Marie Antoinette's, derschuldigsten von Allen.

Bald werden wir sehen, wie die polizeiliche Sektion desWohlfahrtsausschusses dem Revolutionstribunal die Opferübergibt, welche zur Sicherheit des Staats nothwendig schei-nen. Die Redaktion des einstweilen im Prinzip angenom-menen Gesetzes gegen die Verdächtigen, die bis dahin nochmit Formen verknüpfte Procedur gegen die bereits Verhaf-teten erforderte noch einigen Aufschub. Aber neben demSchrecken sollte auch die allgemeine Begeisterung aufge-boten werden, und dieß konnte sogleich geschehen.

Wozu Danton die 8voo Deputirte der Urversammlungenaufgefordert hatte, ihren Committenten in ganz Frankreichdiesen patriotischen Aufschwung, der sie selbst beseelte, mit-zutheilen, das wurde ihnen nun im Namen des öffentlichenWohlfahrtsausschusses durch Barrüre zur Pflicht gemacht.„Sind wir denn nicht mehr," rief dieser, „jene kriegerischeNation, deren brausender Muth, in dem durch die „bHasi-Lncesv" dreimal eroberten Italien zum Sprichwort wurde,