Band 
Zweiter Band.
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Haß gegen die Könige und Aufopferung für das Vaterlandzu lckren. Die Republik ist von nun an nichtsAnderes, als eine große belagerte Stadt. GanzFrankreich muß ein unermeßliches Lager seyn. Die National-

> gebäude, die noch unverkauften Häuser der Ausgewandertenj müssen in Kasernen, die öffentlichen Plätze in Werkstätten

- verwandelt werden; der Boden in den Kellern muß Sal«

> peter liefern, um die republikanischen Feuerschlünde zu füllen.

^ Alle Gewehre von Kaliber müssen in die Hände derer über-

- gehen, die gegen den Feind marschiren; für den Dienst imf Innern reichen die Jagdflinten, Säbel und Piken hin. Allef Reitpferde müssen ohne Ausnahme, ohne Schonung aufge-f boten werden, um die Reitereicorps zu ergänzen; die Pferde,f welche die Kutschen üppiger Reichen zogen, müssen Kanoneni und Lebensmittel ziehen. Paris, unter der alten Regierung,

verkaufte lächerliche Moden, glänzende'Spielwerke des Luxus;das republikanische Paris wird das Arsenal von Frankreichwerden. In wenigen Tagen wird sich eine unermeßlicheWerkstätte von Waffen aller Art in seinem Schoose erheben,die 6öoo Arbeiter beschäftigen, und, in steigendem Verhältniß,500, 700, 1000 Stücke Waffen täglich liefern wird. Ringsum den Garten des Luxemburg werden 250 Schmieden errichtet,zur Fabrikation von Flintenläufen. Sechszehn National»Häuser sind zu großen Werkstätten, jede von 120 — 150 Arbeitern,bestimmt, um die verschiedenen Theile der Flinte zu ver-fertigen u. s. w."....

l Wohl Niemand ist, der diesem großartigen Gedanken deri Vaterlandsvertheidigung nicht seine volle Bewunderung schenkenwird. „Ein Wahrzeichen nur gilt, das Vaterlandzu erretten!" Und diese Rettung, so hart und blutigsie auch durchgeführt wurde, macht den Wohlfahrtsausschußunsterblich Eine erhabene Idee ward dadurch realisirt, daßder Einzelne dem Ganzen gegenüber Nichts gilt, und zujedem Opfer bereit seyn muß. Ein Volk, bei dem solcheGesinnung herrscht, ist unüberwindlich, und eine Regierung,

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