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Zweiter Band.
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die an eine solche öffentliche Tugend appelliren darf, kannkeine verworfene seyn! — Der Cvnvent dekretirte dem zufolge:„Bon dem jetzigen Augenblick an bis zur gänz-lichen Vertreibung der Feinde vom Gebiete derRepublik sind alle Franzosen in beständigerRequisition für den Dienst der Armeen; derAufstand ist allgemein; die unver heirat hetenBürger oder kinderlosen Wittwer von 18 bis 25Jahren werden zuerst marsch iren, und sich so-gleich nach dem Hauptort ihresDistriktsbegeben,wo sie täglich in den Waffen geübt werden sollen;das in jedem Distrikt errichtete Bataillon wirdsich unter einer Fahne versammeln mit der Auf-schrift: Das Volk der Franzosen erhebt sich gegendie Tyrannen!"

Aber ein Krieg mit so ungeheuern Rüstungen fordertnicht bloß die Personen der Staatsbürger, er fordert ganzbesonders auch das Eigenthum derselben. Ohne Geldläßt sich in neueren Zeiten kein Krieg führen. Auch inBeziehung auf diesen Punkt wurden außerordentliche Hilfs-mittel aufgeboten. Indessen bringt es die Sache mit, daßwir etwas näher auf die Finanzen eines Staats eingehen,dessen Revolution wir zunächst aus Finanzangelegenheitenabgeleitet haben.

Die letzte Finanzoperation, deren wir in diesem Werkeerwähnten, war die Ausgabe von 400 Millionen Assignatenauf Nationalgüter"), welche in den öffentlichen Kassen fürbaares Geld angenommen werden sollten. Zuerst waren dieAssignaten, nur Hypotheken gewesen, dann waren sieMünze geworden; in der gegenwärtigen Krisis nun wurdensie die einzige republikanische Münze mit vollemNennwerth, bei Todesstrafe. Durch übertriebeneAusgabe von Assignaten, allermeist aber durch die Unglücks-

»z Siehe II. Band S. 9S and K6.