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nur ungern zu den allgemeinen Opfern ihr angemessenesTheil beitrugen. Es war billig, daß während die Einenihr Blut, also ihr Alles, dem Vaterlande darbrachten, dieAndern einen Theil ihres Ueberflusses hergaben, um dieKosten der Kleidung, Bewaffnung und des Soldes der in- Masse ausgestandenen Bürger, und den Unterhalt, oder die' Entschädigung, die den Eltern, Gattinnen oder Kindernderselben ertheilt werden mußten, damit zu zahlen. Wersich dessen weigerte, oder allzusaumselig zeigte, erhielt eine„brüderliche Mahnung", d. h. eine seinem Vermögenf gemäß angesetzte Geldstrafe. Viele boten daher, theils aus^ Vaterlandsliebe, theils aus Furcht, ihr Scherflein freiwilligdar. Dieß nannte man nun (wie unter der alten Regierungbei der Geistlichkeit: ckons Arstults) freiwillige Gaben(Olkianücs volontsire8), die, wie Eambon sich naiv aus«drückt, mitunter ein bischen gezwungen-waren. So flössenüber Zg Millionen in den öffentlichen Schatz, und es läßtsich nicht läugnen, daß außerdem eine schöne Summe inPrivatkassen floß, denn nicht alle Revolutionsmänner warenrein von Habsucht. — Auch die Einschmelzung des Kirchen«silbers ertrug gegen zn Millionen. Kurz alle erdenklichenHilfsquellen wurden in der Noth des Vaterlandes zu beliebigerVerfügung gestellt. Jeder Güterbefltzer, Pächter, oder sonstigeEigenthümer von Getreide war, durch ein Dekret vom 15.August, gehalten, sogleich nach der an ihn geschehenen Re>quisition durch die Volksrepräsentanten, das verlangtel Quantum Frucht abzuliefern. Dasselbe galt auch von anderenk Artikeln; so ließ z. B. der jüngere Robespicrre im Jahrz 1791 als Commissär bei der italienischen Armee, alle Seide? im ganzen südlichen Frankreich in Requisition setzen, und
i sie nach Genua abliefern, um ir Millionen baares Geld
i dafür zum Bedarf der Armee zu erhalten,k Als die Revolution erobernd wurde, kam zu diesen inneren^ Hilfsquellen unstreitig die der Republik Vortheilhafteste vons außen hinzu,— dieContributionen aus den besetztenLändern.