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kommens, womit die laufenden Bedürfnissebe stritten werden konnten. Die Revolution, nament-lich der Schrecken eröffnete viele und reiche Minen. Außerden in den Fiskus gezogenen Gütern der Geist-lichkeit und den Krondvmainen eignete sich dieSchreckensregierung auch die Güter des ausgewan-derten hohen und niedernAdels und aller andernEmigranten an. Man schätzte diese Unterpfänder auf15 Milliarden, und war in der Periode, wovon wir reden,stolz darauf, kaum ein Drittel der Hypothek angewendet zuhaben. — Auch die zufälligen Einnahmen der Staatskassewaren sehr bedeutend; darunter ist, leider! die ungerechtestedieEinziehungdesVermögensderGuillotinirten.B,irrere nannte dieß: „Münze auf dem Revolution s>platz schlagen.^ Wenn man einem Verbrecher d s Lebenraubt, so hat man darum kein Recht, seiner Familie ihrErbe zu entziehen; nur in uncivilisirten Staaten gilt nochdieses schreckliche Raubsystem; in Frankreich gehörte es da-mals zum furchteinfloßenden Schreckensprinzip, erregte aberum so heftigeren Tadel, als es die Hinrichtungen vielerReichen (z. B. aller Generalpächter) in ein zweifelhaftesLicht stellte, und die Prostriptionstafeln des zweiten römischenTriumvirats ins Gedächtniß rief. — Ganz nach dem Grund-satz des allgemeinen Aufgebots war ferner die Erhebunggezwungener Anlehen von den Reichen. Am 5.September wurde ein solches im Betrag von ivoo Millionenbeschlossen, um einen Theil der Asstgnatenmasse (zj Milliardecurstrten) aus dem Umlauf zu ziehen. Man wollte damalsdurch diese Operation die hohen Preise der Lebensmitt lHerabdrücken; sie half jedoch wenig, und der Convent mußtenothgedrungen die ihm selbst mißliebige Maßregel des Mari-mums wieder erneuen.
Dem augenblicklichen Nothbedarf half man auch durchrevolutionäre Taren und freiwillige Geschenkeab. Erstere trafen besonders egoistische Reiche, welche