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Royrand befand; aber benachrichtigt, daß er wegen der kampf-losen Räumung von Lege und Vieillc-Vignc übel aufgenom-men werden würde, war er plötzlich wieder umgekehrt, mitnur 5»v Mann, und mit dieser Handvoll L:ute wagte er denAngriff, und überwältigte den Posten von St. Colombin, be-setzt von 1200 Mann, welche alle niedergchauen oder gefan-gen wurden. Wenige Tage darauf fand eine Besprechungzwischen Charette und dem Häuptling Roirand Statt, umden Angriff auf Pont James zu combiniren; die ArmeeCharette's bemächtigte sich dieses wichtiger Postens nach ei-nem blutigen Kampfe, worin die Reputlikaner viele Leuteverloren.
Seit der Einnahme von Saumur durch Cathelineau hat-ten die Republikaner in diesem Theil des Vendeegebiets nurnoch zwei Posten inne, Palluau und Mcchecoul. Charettefiel das Geschäft zu, sie daraus zu vertreiben; er selbst lei-tete den Angriff auf Palluau, das der General Boulard ver-theidigte; aber seine Befehle wurden so schlecht ausgeführt,daß seine Colvnnen auf einander selbst schoßen, und er sich,weil Jolly unkluger Weise die Brücke, welche seinen Rückzugsicherte, hatte zerstören lassen, einen Augenblick in verzwei-felter Lage befand. Die Auflösung war allgemein in seinenReihen, seine Soldaten retteten sich auf allen Seiten, jederkehrte in seine Quartiere zurück; er für seine Person kehrtenach Leg« zurück, wo er am andern Morgen höchlich über-rascht wurde, als er durch eine Kundschaft erfuhr, der Po-sten von Palluau sep von den Republikanern geräumt wor-den : alsbald befahl er Savin, seine Division dorthin zu ver-legen. Den Patrioten blieb also nur Machecoul übrig.Diese Stellung war von größerer Wichtigkeit. Charette ver-sammelte seine ganze Streitmacht, um sie anzugreifen; den10. Juni zog er gegen sie. Machecoul war durch 19 Kano-nen, durch Verschanzungen und 2500 Mann, unter den Be-fehlen des Generals Boisquillon vertheidigt; das Schloßwar gleichfalls befestigt: eines der heißesten Gefechte entspann