Band 
Zweiter Band.
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sich. Die Republikaner wehrten sich mit äußerster Tapfer-keit, aber da die meisten Kanoniere, vermöge der Taktik derVendsier, auf ihren Rücken durch die Plänklerschüycn getöd-tec waren, so ließ das Feuer der Artillerie nach. Charettebenutzte eine augenblickliche, durch den Tod eines FührerSveranlaßte Verlegenheit, um seine Truppen anzufeuern undsich mitten in die Republikaner zu stürzen. Jolly und Sa-rin machten den Fehler wieder gut, den sie beim Angriffauf Palluau begangen hotten. Das Schloß wurde genom-men, und die Stadt gestürmt; die Ropalistcn drangen mitden Republikanern hinein; ein Vernichtungskampf entspannsich in den Straßen und Häusern; man machte keine Ge-fangenen ; der Bürgerkrieg wüthet mit allen seinen Schreck-nissen. Nach dreistündigem Schlachten blieb der Sieg endlichden Vendsiern; die Trümmer der Republikaner zogen sichauf der Straße von Cyallans zurück, lebhaft verfolgt, kamenfast alle um. Der Sieg der Rvyalisten war vollständig: sieeroberten 18 Stücke groben Geschützes, acht Wagen, undeine beträchtliche Menge Schießbedarf und Mundvorrath al-ler Art, woran sie gänzlichen Mangel litten; 5 vv Gefangeneund die Feldlazarette blieben in der Gewalt der Sieger.Die Republikaner waren so niedergeschlagen durch die Ein-nahme von Machecoul, daß sie nach Nantes flohen, und dreiKanonen bei Port St. Pierre (Pere) im Stich ließen, dasLa Cathsilinisire geräumt fand. Nach diesen Thaten gingdie Bendsierarmee in ihre Quartiere zurück. Charette ließacht Kanonen nach Leg« bringen, der Rest des groben Ge-schützes wurde unter die anderen Corps vertheilt. Bei demGefecht von Machecoul wurden Frauen in den republikanischenReihen getödtet. Eine derselben, welche sich durch ihre Hitzeauszeichnete, lud eben ihr Gewehr, als sie von einem ven-deischen Offizier ereilt ward; fetzt nahm sie ihre Waffe amRohr und schlug auf ihn; der Offizier gab ihr einen Säbel-hieb; als er merkte, daß er eine Frau verwundet hatte, be-ging er die Rohheit, sie nackt auf einem Düngerhaufen aus-