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Zweiter Band.
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Auf seinem Zuge begegnete er dem General Bcysscr, derNantes verlassen hatte; er zwang ihn zum Rückmarsch, undjagte ihn vor sich her bis an die Thore dieser Stadt. Chinonergab sich an eine Abtheilung der Armee von Anjou. Denin. zog Cathvlineau's Armee, obwohl durch die bei den Den-deern gewöhnliche Ausreißerei geschwächt, gegen Angers; dieRepublikaner, erschreckt durch die Annäherung einer so ge-waltigen Macht, wendeten sich auf Laval; Angers fiel ohneSchwertstreich in die Hand der Royalisten. Von dort nah-men sie ihre Richtung auf Nantes, wo Charette sie erwar-tete, und wo er auf dem linken Ufer bei Pont Rousseaumit 25,nno Mann Stellung genommen hatte. Die Führerder combinirten Armeen bestimmten den Angriff auf den29. Juni, Morgens 2 Uhr.

Der Schrecken herrschte in Nantes, und vielleicht hättendie Royalisten sich desselben beim ersten Anlauf bemächtigt,hätten sie nicht die Prahlerei begangen, zu fordern, daß diesegroße Stadt sich auf eine den Behörden durch zwei Gefan-gene überbrachte Aufforderung ergebe. Auf solche Weise ver-loren sie drei Tage, während welcher der General Canclaur,der kaum eilf Bataillone und 500 Pferde hatte, von RennesSchießbedarf kommen ließ, woran er Mangel litt. DasManifest der Vendecr lautete: „Aufforderung imNamen des Königs, innerhalb drei Tagen dieSchlüssel der Stadt, die Waffen und Vorrätheden Führern der katholischen und königlichenArmeen von Anjou und Poitou zu übergeben:man wird Besitz davon ergreifen im Namen sei-ner allerchristlichsten Majestät, Ludwigs XVII.,Königs von Frankreich und Navarra, und imNamen Monsieu r's, deöReichsverwesers; die Ein-wohner sollen als Bruder und getreue Unter-thanen des Königs behandelt, im Weigerungs-fall dagegen die Stadt belagert, die Besatzungniedergehauen, und die Bewohner nach den