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Reihen warfen, nichts konnte die Fliehenden aufhalten DieVerwundung Cathstlineau's rettete Nantes.
Was der ropalistischen Partei immer schadete, waren nichtdie unglücklichen Wechselfälle des Kriegs, — diese begegnenJedermann : eö war die Eifersucht; sie herrschte zwischenden Armeen oon Ansvu und Poitou im höchsten Grad;sie war beharrlich, und bewirkte den größten Unstern. DieEmpörungen haben das Eigenthümliche: Gleichheit der In-teressen beginnt sie, Einheit der Leidenschaften setzt sie fort»und meistens endigen sie mit Bürgerkrieg, der unter denEmpörungen selbst ausbricht. Charette hatte Pont Rousseauauf dem linken Ufer der Loire inne. Tags nach der Auf-hebung der Belagerung schlug er sich noch in seinen Stel-lungen von 12 bis 6 Uhr, und räumte sie nur mit Anbruchder Nacht, seine Artillerie mit sich führend; er hatte dieKühnheit, den Nantesern das Zeichen seines Aufbruchs mitvier Kanonenschüssen z>u geben, und schlug ruhig die Straßevon Legst ein, ohne von Canclaur's Truppen verfolgt zuwerden, was sich nur durch die Schwäche der Besatzung er-klären läßt. Was aber für Jedermann, der den Rangstreitder Armeen und Offiziere der Ober- und Niedervendste nichtkennte, noch unerklärlicher wäre, ist die Unkunde, worin dieArmee von Anjou Charette über die Nothwendigkeit ließ,von ihrer Seite die Belagerung aufzuheben.
Derselbe Geist der Eifersucht zeigte sich einige Tage späterim royalistischen Rath, der in Chsstillon zur Ernennung ei-nes Generalissimus über die katholischen Armeen von Poitou,der Loire und Anjou gehalten wurde. Die Wahl theiltesich zwischen d'Elbste und Charette: es scheint, daß Letzterer,so wie auch seine Generale zu spät berufen wurden, obgleicher viele Stimmen vereinigte; aber d'Elbste wurde ernannt.
Ein junger Oberst, Namens Westermann, früher Ad-jutant Dumouriez's, zeichnete sich um diese Zeit bei der Ar-mee von Niort aus, wohin sich die Republikaner nach demVerlust von Saumur und Fontenay zurückgezogen hatten.