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Divisionen gingen sicheren Uvglücksfällcn entgegen. Manmußte in Masse auf Chemill« und Saint - Fulgent oderChsitillon operiren. Diese unermeßliche Entfaltung .von Streit-kräften hätte, gut geleitet, wie ein wilder Waldstrom dieschwachen Hindernisse, welche ihrem Marsch entgegen traten,niedergeschmettert. Die Gefahr, welche der Vendv.e drohte,statt den Muth dieser vvm Fanatismus bewaffneten Men-schen niederzubeugen, entflammte ihren Muth zu neuerThätigkeit) Alle schwuren, zu siegen oder zu sterben.
Am 18 . September verließ die große königliche Armee,dreißig bis vierzig Tausend Mann stark, unter Elboe's Be-fehlen Cholet; sechs Meilen von dieser Stadt vereinigte siesich mit der Armee von Charette, welche fünfzehn bis zwan-zig tausend Mann zählte und sich vor den Mainzern zurück-zog. Der Brand von Torfvu benachrichtigte die beiden Ar-meen von der Annäherung der Republikaner; Tags daraufzogen sie in den Kampf; die Schlacht war fürchterlich; dieRepublikaner verloren sie, trotz der Tapferkeit der GeneraleKlstbcr und Aubert du Bapet; sie wurden von den feindli-chen Kolonnen umzingelt, welche mittelst ihrer genauenKenntniß des Landes heimlich sich in Bewegung setzten undsie unversehens von vorn, von beiden Seiten, und von hin-ten anfielen; ihr Verlust belief sich auf 2W«i Mann, wo-von die Hälfte gefangen wurde, sie machten einen glänzen-den Rückzug auf das Dorf Gctignsi, dessen Brücke sie ver-theidigten.
Indessen zog Beyffer, seinen Verhaltungsbefeblen gemäß,den Mainzern, mit welchen er sich vereinigen sollte, entge-gen und hatte Mortagne in seine Gewalt bekommen, woer Alles mit Feuer und Schwert vertilgte, als er von denroyalistischen Truppen, die in Eilmärschen anlangten, über-rumpelt wurde. Seine Soldaten, den größten Unordnun-gen hingegeben, leisteten wenig Widerstand; es gab einentsetzliches Gemetzel: alle Gefangenen wußten über die