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Zweiter Band.
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entstand Mißverständnis': letztere warfen den andern vor, daßsie sich von Bauern haben schlagen lassen. Der GeneralI'Echelle beging den Mißgriff, dieses ungerechte und beleidi-gend« Vorurtheil zu theilen; aber er beging den noch weitgrößeren, seine Stellungen schlecht zu wäblen And die Halsteseiner Streitkräfte zu läl-men. Die V.ndörr hatten Zeit ge-habt, ihr Terrain kennen zu lernen; sie benutzten die falschenDispositionen des republikanischen Generals und warfen sichmit dem größten Theil ihrer Macht auf die tapfern Mainzer,welche, Preisgegeben in einer schlechten Stellung, erdrücktwurden; sie mußten den Stoß aller vendveischen Corps aus-halten. Der Obergeneral, welcher zu spät seinen Fehler er-kannte, wollte ihn verbessern ; er schickte ihnen eine Division zuHülfe; sie wurde jedoch angegriffen und während ihrer Bewegungdurch einen FlankemAnfall zersprengt. Die Mainzer, zu gleicherZeit von vorn, von hinten und aus den Seiren von allen Corps derropalistischen Armee angegriffen, vertheidigten sich gegen so vieleFeinde als Helden ; das Handgemenge war fürchterlich; sie kämpf-ten Mann für Mann, oder vielmehr jeder Soldat kämpfte gegendrei Vendver; endlich, dem Unterliegen nahe, entschlossen sie sichzum Rückzug, und bewerkstelligten ihn in guter Orlnung, immerkämpsend, auf Chateau-Gonthier. Beaupuy, ein republika-nischer General, von Wunden übersät, schickte, sagt man,sein bluttriefendes Hemd seinen Grenadieren, welche bei die-sem Anblick ihre'Anstrengungen verdoppelten, um den Feindan dem Eindringen in die Stadt zu verhindern; aber dieUeberzahl und das Siegerungestüm zwangen endlich dieseschwachen Trümmer, sich nach Segrö zurückzuziehen. Chsi-tean-Gonthier wurde von den Royalisten besetzt, welche bald,auf die Kunde, daß 4uoo von Paris geschickte Soldaten inCraon angelangt seyen, mit überlegenen Streitkräften dahinmarschirten. Jene nahmen den Kampfan: aber plötzlich um-zingelt durch ein beträchtliches Corps, das im Hinterhaltlag, blieben sie fast alle auf dem Schlachtfeld, als Opfer ei-nes unnützen Muthes, der ein besseres Schicksal verdiente.