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Zweiter Band.
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entscheiden, als bewaffnete, zum Küstenhandel bestimmte Schiffesich näherten, ihre Kolonnen beschossen und sie zum Rückzugzwangen. Uebrigens war die Stadt noch nicht außer Ge-fahr , und der Sturm wüthete mit einigem Erfolg für dieVendver fort, als das Geschrei: „rette sich, wer kann!"in ihren Reihen erscholl und sie auflöste. Während eines56stünd,'gen Kampfes, wo das französische Blut durch denbcweinenswerthesten Muth floß, fertigte die englische Flotte,welche die Kanonen von Grandville gar wohl vernehmen mußte,nicht einmal eine Schaluppe ab, um zu erfahren, ob die neuenVerbündeten Englands, ob diejenigen, an welche ihr Mini-sterium zweimal Worte der Freundschaft und Hülfs-Erbietun-gen geschickt hatte, Sieger, oder Besiegte seyen.

Das war ein harter Schlag für die Vendver, welche seitdem Uebergang über die Loire nur günstige Erfolge gezählthatten. In Partei-Kriegen ist auf langehin entmuthigt, wernur Einen Tag besiegt wurde. In Bürgerkriegen allermeistbedarf man unumgänglich des Glücks. Die Ropalisten be-schlossen, es in der Nieder-Normandie aufzusuchen, und be-gannen mit einem Angriff auf die kleine Stadt Dille-Dieu,welche nur durch ihre Nationalgarde vertheidigt wurde. Diesebraven Bürger wehrten sich Schritt für Schritt, Haus fürHaus; weder die Plünderung, noch Verbrennung der Stadt-theile , welche in Feindes-Gewalt fielen , lähmte ihren Eifer;Greise, Weiber, Kinder, in ihren Häusern verschanzt, ver-theidigten heldenmüthig ihren Herd, mit allen Waffen, welcheHaß, Rache und Verzweiflung in ihre Hand drückte. DerSieg krönte so heldenmüthige Anstrengungen. Nur derPatriotismus vermag fremdes Eindringen zurückzuweisen, unddie Vend^er waren Fremde für die braven Normannen vonVillc-Dieu. Laroche - Jacquelin zog auf Pont-Orson, dessener sich nach ziemlich hartnäckigem Kampf bemeisterte. SeineSoldaten schrieen, sie wollen an ihren Herd zurückkehren:wie in den kleinen Republiken gewann die Stimme des Volksdie Oberhand. Die Vcndoe-Armee war eine wahre Anarchi-