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Zweiter Band.
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gerkriegs wurde aufgebracht. Hätten Männer wi« Kleberund M-rceau gleich beim Beginnen des Vendüe-Aufruhrsdie Streitkräfte der Republik angeführt, so wäre dieser va-terlandsverräthcrische Krieg in seiner Wiege erstickt worden,während alle Unfälle, welche die republikanischen Armeenund jenes muthvolle Heer von Mainz erfuhren, das Werkder VolkS-Reprafentanten waren, dieser Proconluln, die ander Spitze der Truppen einherzogen, die General« leiteten,und sie dem Tode weihten, wenn sie in Folge ihrer eigenenBefehle geschlagen worden waren. Nie wurde ein Landvon grausamerer Anarchie zerrissen , als die Vendve; es warein Blut Fieber, das die Franzosen berauschte; jeder Ruhmbesudelte sich dort; das ist kein Lovrbeer mehr, den dasBlut von Mitbürgern rothet.

§. 4 -

Mit diesem Zeitraum begann der Ehouans-Krieg,welchen die Geschichte auf ewig mit dem Namen „Räuberei"brandmarken wird, wenn man Krieg nennen kann, waSauf der einen Seite Verbrechen, auf der andern rechtmäßigeDämpfung war. Die Empörung der Gladiatoren, zur Rö-merzeit, hat eine» Platz in der Geschichte verdient, weil sieeinen großen Mann an ihrer Spitze hatten, und für dastheuerste aller Güter, für die persönliche Freiheit fochten.

Seit dem Loire-Uevergang der großen Vendüe-Armee ein-zig auf seine Streitmacht beschränkt, konnte Charette inder Nieder-Bendse nimmer wagen, das offene Feld zu hal-ten ; außerdem hatte der Tag von Savenap jedem Zusam-menwirken der beiden Armeen ein Ende gemacht, und denrepublikanischen Truppen zu viel Uebergewicht verliehen, alsdaß Charette's kleines Heer ihnen hätte Widerstand leistenkönnen. Er zerstreute daher seine Soldaten und Offizierein Parteigängerhaufen, und vermöge der Kenntniß, die sievon der O-wtlichkeit dieses schwierigen Landstrichs hatten,schnitten sie die Verbindungen ab, legten Hinterhalte, um