der Frankreich durchdrungen hatte,^und gegen den sie sich täg-lich schlugen. Damals erschien der Abte Bcrnier, Pfarrervon Saint-Laud zu Angers aus dem Schauplatz. DieserPriester wartete nur aui eine günstige Gelegen eit, um denBürgerkrieg zu beherrschen; leicht bemächtigte er sich desGeistes von Stofflet, und so, wie sein Schüler, aus dem ersich ein Werkzeug bilden wollte, ohne dessen Gefahren thei-len zu müssen, bekümmerte er sich wenig um den Tod La-roche-Jacquelins. Er machte sich alsbald an's Werk, in-dem er eine schöne Proklamation für Stofflet verfaßte. Die-ser, eifrigst bemüht, durch eine glänzende Tbat seinem Rangals Generalissimus Ehre zu machen, zog mit 4000 Manngegen Chvlet, wo der General Moulins mit 2000 stand.Der Angriff gelang vollkommen; Moulins, gezwungen einenPosten zu räumen, den er zu halten beauftragt war, schoßsich aus Verzweiflung eine Kugel vor den Kopf. Der Triumphder Vendocr war von kurzer Dauer: schon am folgendenTage rückte die Division Cvrdellier wieder in Eholet ein.Stofflet wollte auf seinem Rückzug Beauproau zu überrum-peln versuchen z aber es mißlang. Marigny, der eine Zeit-lang als Obergeneral commandirt hatte, benützte diese Ge-legenheit, um seine Unzufriedenheit zu beweisen. Er verließdie Armee mit vielen Offizieren und Bauren, welche diePartei seines Ehrgeizes ergriffen, und bildete ein unabhän-giges Corps im Bezirke von Breffuire; bald darauf versuchteer, sich des Schlosses Elision de Laroche-Jacquelin zu be-mächtigen. Die Republikaner vertheidigten es mit der größ-ten Hartnäckigkeit; aber sie mußten der Ueberzahl weichenund verloren viele Leute auf ihrem Rückzug. Dieser Erfolglockte unter Marigup's Fahnen die Mißvergnügten der Ar-meen von Stofflet, Sapineau und Charette; so verstärktmarlchirte er auf Mortagne, das die republikanische Armeein der Nacht des 25. März räumte, nachdem sie am Vor-abend einen ziemlich lebhaften Angriff ausgehalten hatte;bedeutende Magazine fielen in Feindes-Gewalt. Der Ober-
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