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Zweiter Band.
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general geblieben, er hätte nicht geduldet, daß man einsolches Mittel gebrauchte.

Indeß war es Laroche - Jacquelin gelungen, wieder eineArt von Armee zu bilden, an deren Spitze er von Neuemins Feld zog. Mebrere Mal entging er dem General Thur-reau, schlug seine Divisionen einzeln, und errang am 4.März bei dem Dorfe NouaUlv einen ziemlich wichtigen Vor-theil; aber während er seinen Sieg verfolgte, wurde er durcheinen Grenadier, der an einem Baum gelehnt sich wie einLöwe gegen die ihn umringenden Reiter vertheidigte, getvd-tct. tz röche-Jacquelin, den seine Offiziere vergeblich zurück-halten wollten, warf sich auf diesen Tapfern, um ihn zurErgebung zu zwingen; eben hielt der Grenadier einen Reiterim Schach, der ihm am nächsten zu Leibe ging; aber alser den Namen des Generalissimus hörte, so wollte er, sei-nen eigenen Untergang vor Augen sehend, im Sterben derRepublik lieber ein wichtigeres Opfer darbringen; er drehtesein Gewehr und tödtete Larvche-Jacquelin mit der größtenKaltblütigkeit: augenblicklich fiel er mit tausend Stichendurchbohrt. Die Vendver gruben ein Grab und legten Beidehinein. Die Häuptlinge tadelten das Benehmen der Bauern,welche den zwei Tapfern gleiche Gerechtigkeit hatten wieder-fahren lassen. Aber kann der Stolz der Offiziere den Um-stand aufwiegen, daß die Soldaten ioren Haß gegen dieBlauen vergaßen und ihren geliebtesten Anführer mit demFeinde, der ihnen denselben geraubt hatte, in dieselbe Grubezusammenlegten? Larvche-Jacquelin war erst 21 Jahr alt:wer weiß, was aus ihm geworden wäre?

Stafflet wurde zum Generalissimus ernannt; er verwünschtedie Abstichen aus Eifersucht, und seine Grobheit machte, daßer von ihnen verwünscht wurde; aber sie hatten keinen fä-higeren Mann, und seine Geburt verlieh ihm Einfluß ausdie Bauern, Seinesgleichen. Die Revolution hatte es gutgetroffen, als sie die Gleichheit verkündete. Die vendüeischenArmee» waren selbst von diesem großen Grundsatz beherrscht,