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sah sich plötzlich einer so zahlreichen Streitmacht gegenüber,daß er den Kampf mit ihr nicht bestehen konnte.
Der Frieden mit Spanien hatte dem Convcnt eine schöneArmee zur Verfügung gestellt. Die Vendeer wurden aufallen Punkten geschlagen. ' Stafflet, von dem General Hochein die Enge getrieben, nahm Zuflucht zu seinem Edelmuthund h.rief sich zu seinen Gunsten auf den Vertrag. Hocheverzieh ihm; aber kurz darauf wagte er die Waffen wiederzu ergreifen; verlassen von den Bauern, welche das Betra-gen des (republikanischen) Obergenerals täglich tausendweiseentwaffnete, wurde er zuletzt ausgeliefert; umsonst bat erum eine letzte Amnestie: er wurde nach Angers geführt, ge-richtet und zum Tode verurtheilt. Bald blieb nur Charetteübrig, und die Desertion erreichte auch seine Reihen. Duhast den Frieden ohne uns gemacht, sprachen dieBauern zu ihm; die Blauen thun uns kein Leid!wir wollen den Krieg nicht länger für dich füh-ren. Charette, anfänglich auf 200 Mann, und nach undnach auf ein Dutzend Reiter seiner Begleitung herabgebracht,entkam wunderbar. Am 2. Februar 1796 hatte er, sey's anHoche, sey's an die Vendeer, die Weigerung von sich gege-ben, nach England zu stieben. Sein Haß gegen die Urhe-ber der Unfälle von Quiberon und der Räumung von Jsle-Dieu war unüberwindlich geblieben; er erklärte, in derVendee sterben zu wollen. Wenige Tage darauf fiel er ei,ner republikanischen Abtheilung, die zu seiner Verfolgung aus-geschickt war, in die Hände, wurde nach Nantes geführt,wo er mit einer Art volksthümlichen Triumph vor einigerZeit eingezogen war; man stellte ihn vor ein Kriegsgericht, »er wurde erschossen: einige andere Offiziere von geringerWichtigkeit fielen nach einander auf dieselbe Weise, nachdemsie von ihren eigenen Bauern ausgeliefert worden waren.
Die Ober-Vendee wurde beruhigt durch den Tod Stofflet's,die Untere durch den Tod Charette's. Eigentlich unterwor-fen aber wurden diese Provinzen erst unter dem Consulat,