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Zweiter Band.
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womit es kleine Vortheile zur Schau stellte, welche einfacheOffiziere in der Nieder-Vendee errungen hatten, wo eigent-lich nur ein Parteigänger-Krieg Statt fand. Seine Furchtwar offenkundig, wie seine Unfähigkeit.

Die Heimkehr Napoleons, der aus Egppten zurückgekom-men war, um die Direktorial-Anarchie zustürzen und Frank-reich eine feinet Größe und Macht würdige Regierung zugeben, machte dem Vendüe-Krieg ein Ende. In ganz Frank-reich fand sich Niemand, der den Sturz des Direktoriumsbedauert hätte. Nie war eine Revolution vollständiger. Der18. Brumaire verschaffte Frankreich den Rang wieder, denes in Europa einnehmen sollte und den Kredit, den es als-bald erwarb. Die innere Beruhigung der Republik wareine der ersten Sorgen Napoleon's. Die Chouans und Ven-dver weigerten sich anfangs, die Consular-Verfassung anzuer-kennen. Dem Manifest der Vendüe antwortete die Regie-rung durch ihr Dekret vom r8. December, das den Aufrüh-rern 10 Tage zur Unterwerfung gestattete, und ließ die Ven-düe durch den General Brune bedrohen, der eine anschlicheStreitmacht dorthin führte. Um dieselbe Zeit erhielt derGeneral Hödouville Vollmachten zur Unterhandlung; daswar ein Mann, der paßte; als Edelmann stand er in ganznatürlicher Beziehung zu den Insurgenten-Häuptlingen; seinversöhnender Geist, seine Ueberredungsgabe gewannen sie,und die Unterhandlung nahm ihren Anfang. Der AbbsBernier, welcher seit dem letzten Friedensschuß sich in dieSchweiz zurückgezogen hatte, wurde von Napoleon auserse-hen, Hedouville in seiner Unterhandlung beizustehen. DieserAbbe leistete bei jener Gelegenheit sowohl seinem Vaterland,als seinen alten Freunden die größten Dienste. D'Autichamp,Laprevalaye, Chätillon waren die ersten, welche sich unter-warfen. Suzannet, Wourmont, d'Audigns legten die Waf-fen bald darauf nieder; sie genoßen ein sehr großes Ansehenbei ihrer Partei.

Während dieser für Frankreich so glücklichen Unterhand-