Band 
Zweiter Band.
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an dem Gewinnst? zu nehmen; die Engländer suchten dieSeehäfen auf; nachdem Toulvn in ihre Hände gefallen, be-fahlen sie dem Herzog von Dork, Dünkirchen anzugreifen.Der Kai'er von Oestreich erklärte das eroberte Valenciennesfür sein Eigenthum. Statt sich zu vereinen und mit ge-sammelter Macht gegen Paris zu ziehen, unternahm Oest-reich die Belagerung von le Quesnop und Maubeuge. Meh-rere Male schon war Frankreich durch Glücksiälle und Ver-kehrtheit seiner Feinde von sichtbarem Verderben gerettetworden, wie im Mittelaltcr zur Zeit der englischen Occll-pation und unter Ludwig XIV. im spanischen Erbfolgekriege:nie aber geschah dieß deutlicher, als in diesem verhängniß-vollen Jahre. Ihr Todfeind hätte den coalirten Mächtenkeinen für ihre Interessen traurigern Rath geben können, alsder Eigennutz sie befolgen ließ. Bald sahen sie sich getrennt,ohne Möglichkeit des Zusammenwirkens und gegenseitigerHilfleistung; denn plötzlich warf sich die französische Armeezwischen ihre beiden Heertheile und zog, den Prinzen vonKoburg zur Seite lassend, in Eilmärschen gegen den Herzogvon York. Der rechte Flügel der französischen Armee trenntedie Holländer von den Belagerern Dünkirchens; das Cen-trum nahm die Reduten von Hondschoote mit dem Bajonet,die englische Reiterei konnte sich nicht entwickeln und wurdein die Moräste geworfen. Wohl selten haben die französi-schen Soldaten mit mehr Ungestümm angegriffen, als andiesem glorreichen Tage. Der Herzog von Pork hob schleu-nigst die Belagerung auf und ließ 52 Stücke schweren Ge-schützes, seine ganze Munition, sein Gepäcke und 4000 Mannauf dem Schlachtfelde. Der Menschenverlust auf französi-scher Seite war beinahe gleich. Bei diesem merkwürdigenSiege zeichneten sich besonders die Generale Houchard, Jour-dan, Vandamme, Hedouville, Colaud aus. Unter den Be-fehlen Dorks standen: Freptag, Alvinzi, Walmoden. DerS. September 1793 ist der Tag dieser folgenreichen Schlacht.

Houchard, statt sich an die Ferse der flüchtigen englischen