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Zweiter Band.
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Armee zu hängen, wie der Wohlfahrtsausschuß befohlenhatte, verlor eine köstliche Zeit und lies; die Trümmer ent-kommen. Die Stimme der Soldaten erhob sich wider ihn,der Ausschuß dekrctirte seine Absetzung, schickte ihn zumTode, gab den Oberbefehl an Jourdan, und beauftragte ihn,Maubeuge zu entsetzen, und le Quosnoy, das General Beau-lieu erobert hatte, wieder zu nehmen. Jourdan verließ dasLager von Gavcrelle mit 40,000 Mann; Carnot war beiihm. Prinz Koburg theilte sein Heer in zwei CorpS; eines55,000 Mann stark, sollte dieBesatzung des belagerten Mau-beuge im Zaum halten, das andere, 50000 Mann, besetztedie Linie von Leval nach Obregies. Jourdan griff zwei Tagelang auf allen Punkten an, ohne die feindlichen Truppenzum Weichen zu bringen. Endlich, nachdem er sich zwischenDvurlers und Obregies geworfen hatte, nahm er die Stel-lungen von Wattignies weg. Hätte die Besatzung von Mau-beuge auch ihrer Seits gehandelt, so war es um die östrei-chische Armee geschehen. Koburg ging wieder über die Sambrehob die Belagerung auf und bezog seine Winterquartiere indem Walde von Mormal. Jourdan kehrte nach einem ver-geblichen Versuch, über die Sambre zu setzen, nach Gavcrellezurück.

So endigte für die.Nordarm e c der Feldzug von 1705.Der Herzog von York und der Prinz von Sachsen-Koburg,welche im Geiste schon Frankreich unter sich getheilt hatten,waren über die Sambre zurückgeworfen und nun selbst zueinem Vertheidigungskriege gezwungen.

Am Rhein standen Braunschweig und Wurmsermit 80,000 Mann und suchten die Linien von Weissen-burg und Lauterburg zu nehmen, wohin sich die fran-zösische Armee nach ihrem Mainzer Unfall zurückgezogenhatte.

Zwietracht herrschte unter den republikanischen Führern,deren Einige Verräther waren und zum Feinde überliefen.Die Sihrmee war in Verwirrung: der feindliche Angriff ge-