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Zweiter Band.
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lang vollkommen, was man, wie die Franzosen behaupten,besonders der von französischen Auswanderern gebildeten Vor-hut dankte, welche mit äußerster Wuth gegen ihre Mitbür-ger fochten; dieß ist auch nicht unwahrscheinlich, denn ge-fangen genommen, hatten sie keine Gnade zu hoffen. Aberdie Coalirten wußten ihren Sieg nicht zu benutzen; sie dran-gen langsam vor und spalteten sich in kleine Corps, welchegeschlagen wurden. Der öffentliche Wohlfahrtsausschuß, alser diesen Unfall vernahm, wollte ihn um jeden Preis wie-der gut machen und auch hier den Feldzug, wie sonst überall mitSiegen schließen. Ein Verrath hatte den Verlust der Linienvon Weissenburg herbeigeführt; ein zweiter sollte Straßburgin Feindeshand liefern: der revolutionäre Geist war im El-saß noch nicht durchgedrungen. Der Wohlfahrtsausschußwählte zwei Männer zur Abhilfe dieser Uebelständc: Hoche,der sich zu Dünkirchen ausgezeichnet hatte, wurde zum Ge-neral der Mosel-Armee ernannt, die man mit einer Divisionder Ardennen-Armee verstärkte; und Saint-Just zum bür-gerlichen Kommissär. Unter zwei solchen Männern konnteder Erfolg nicht zweifelhaft seyn. Die Verräth» wurdenvon dem Schwert des Gesetzes erreicht, die verdächtigenadelichen Offiziere von der Armee entfernt, Rekruten ström-ten tausendweise den Fahnen zu, und, um ihren Muth zuüben, fanden täglich Scharmützel Statt. Saint-Justund Lebas (ebenfalls ein Convents-Kommissär) leuchtetenden jungen Soldaten als Muster persönlichen Muths voran.Saint-Just war nicht nur auf der Rednerbühne, sondernauch auf dem Schlachtfelde ein Held. Zu den Armeen alsVvlksrepräsentant gesendet, stellte er sich gleichwohl an dirSpitze einer Kolonne, welche eine sehr feste Schanze wegzu-nehmen hatte. Nach der That riefen ihm die Grenadierezu: „Donnerwetter, wir sind zufrieden mit dir, Volksre-präsentant! kein Härchen an deinem Federbusch hat gezittert;wir haben dich genau beobachtet; du bist ein braver Kerl;aber gestehe, daß es in dieser Schanze teuflisch heiß herging'/'