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kühnheit, und wollte Holland einnehmen, indem er sich inSch.ffe warf. Unterdessen überfiel Kodurg Dumouriez's Un-terfeldherrn, warf sie über die Maas zurück, und zwangihn, selbst zur Anführung seiner Armee herbeizueilen. Du-mouriez war genöthigt, die Schlacht bei Neerwinden zu lie-fern. Diese furchtbare Schlacht war gewonnen, als derlinke Flügel wankte und über die Gelte zurückwich; manmußte den Rückzug antreten, und die Republik verlor Bel-gien in einem Zeitraum von wenigen Tagen. Ader die Un-glücksfälle erbitterten die Gemüther; Dumvuriez brach mitFrankreich und lief zu den Oestreichern über. Um dieselbeZeit ließ Custine, bei Frankfurt geschlagen, über den Rheinzurückgedrängt und von Mainz abgeschnitten, zu, daß diePreußen diesen berühmten Platz einschlössen und dessen Be-lagerung begannen. Die Piemonteser schlugen das franzö-sische Heer bei Saorgio zurück, die Spanier bemächtigtensich der Pyrenäen. Die westlichen Provinzen endlich, jetztihrer Priester beraubt, und durch die Aushebung von z»n,nooMann auf's Aeußerste getrieben, waren im Namen desThrons und Altars aufgestanden. In diesem Augenblickwarf der Berg, erbittert über Dumouriez's Verrath, überdie in den Niederlanden, am Rhein, in den Alpen erlitte-nen Niederlagen, und allermeist über den Aufstand im We-sten, jede Rücksicht von sich, vertrieb die Girondisten gewalt-sam aus dem Cvnvent, und verstieß somit Alle diejenige,welche ihm noch von Mäßigung sprechen konnten. Dieserneue Gewaltstreich erregte ihm neue Feinde. Sieben undsechzig Departemens von drei und achtzig erhoben sich gegendiese Regierung, welche jetzt gegen Europa, die royalistischeVendsie und drei Viertheile des föderalistische» Frankreichszu kämpfen hatte. In diesem Augenblick verloren die Fran-zosen das Lager von Famars und den tapfern Dampierre,wurde die Einschließung von Valenciennes vollendet, Mainzlebhaft bedrängt, gingen die Spanier über den Tech und be-drohten Perpignan, nahmen die Vendsier Saumur und be-