Band 
Zweiter Band.
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Anlehe von den Reichen, um einen Theil der Assignaten ausdem Umlauf zu ziehen und die feste Anlegung der Nativnal--üter zu bewerkstelligen. Jetzt wurden zwei große Armeengegen die Bendee geschickt: die Mainzer Garnison mit derPost dahin gebracht; es wurde beschlossen, daß dieser un-glückliche Landstrich verbrannt, und die Bevölkerung anders-wohin versetzt werde. Carnot endlich trat in den öffentli-chen Wohlfahrtsausschuß, und begann Ordnung und Zusam-menhang in die militärischen Operationen zu bringen. ^Die Republik hatte das Cäsars Lager verloren , und Kil-mann durch einen glücklichen Rückzug die Reste der Nord-armee gerettet. Die Engländer waren gegen Dünkirchenmarschirt, und belagerten es, während die Oestreichs le Ques-noy angriffen. Urplötzlich wurde ein Gewaltshaufen von Listein den Rücken des Herzogs von Pork geführt. Hätte Hou-chard, der bei dieser Gelegenheit 60,000 Franzosen befehligte,den Plan Carnot's verstanden und wäre nach Furnes gezo-gen, so wäre nicht Ein Engländer entronnen. Statt sichzwischen das Beobachtungs- und das Belagerungs-Corps zuwerfen, nahm er eine gerade Richtung, und entschied kaumdie Aufhebung der Belagerung, durch die glückliche Schlachtbei Hondschoote. Diese Schlacht war der erste französischeSieg in dem Feldzuge von 95, rettete Dünkirchen, raubteden Engländern alle Früchte dieses Kriegs und erweckte beiden Republikanern Freude und Hoffnung wieder.

„Bald verwandelten neue Unglücksfälle diese Freude inneue Besorgnisse; le Quesnoy wurde durch die Oestreichereingenommen. Houchards Armee wurde bei Menin von pa-nischem Schrecken ergriffen und zerstreute sich. Die Preußenund Oestreicher, seit der Eroberung von Mainz durch Nichts«ehr aufgehalten, drangen auf beiden Richtungen der Voge-sen vor, bedrohten die Linien von Weissenburg und schlugendie Franzosen in verschiedenen Gefechten. Die Lyvner wider-standen mit Macht, die Piemonteser hatten Savoyen wiedergenommen, und waren gegen Lyon hinabgezogen, um die