Band 
Zweiter Band.
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republikanische Armee zwischen zwei Feuer zu nehmen. Ri-cardos war über den Telfluß gegangen und über Perpignanherein gerückt. Zudem hatte die Theilung der West Truppenin zwei Armeen den Erfolg des zu Saumur am 2. Sept. be-schlossenen Feldzugs gestört. Canclaur, von Rossignol schlechtunterstützt, war mitten in der Vendee allein im Feuer ge-standen, und hatte fleh nach Nantes zurückgewendet. Als-dann neue Anstrengungen: die Diktatur wurde vollkommeneingesetzt, und durch die Errichtung der revolutionärenRegierung (nach Suspension der Verfassung des JahresIII.) öffentlich verkündet. Die Gewalt des öffentlichen Wvhl-fahrts-Ausschusses ward der Gefahr angemessen. Die Aus-hebungen wurden gemacht, und die Armeen durch eine MengeAufgebotener verstärkt. Die Neuangekommenen versahen denDienst der festen Plätze und machten den Eintritt organi-strtcr Truppen unter die Linie möglich. Endlich befahl derCvnvent den Armeen, in gegebener Frist zu siegen; die vonihm angewendeten Mittel erri chten unvermeidlich ihrenZweck. Die verstärkten Nordarmeen concentrirten sich beiLitte und Guise, Jourdan lieferte den Oestreichern dieSchlacht von Wattignies, und erzwäng die Aufhebungder Belagerung von Maubeuge, wie Houchard die Aufhebungder Belagerung Dünkirchen erzwungen hatte; die Piemon-teser wurden von Kellermann über den St. Bernhard zu-rückgeworfen, Lyon, von den Aushebungen in Masse über-schwemmt, im Sturme genommen, Ricardos über den Tetzurückgedrängt; endlich zerschmetterten die beiden Armeenvon la Rochette und Brest, unter einem einzigen Führerl'Echelle, der Kleber handeln ließ, vereinigt, die Vendeer beiChollet, und zwangen sie, in Unordnung über die Loire zu-rückzufliehen.

„Ein einziger Unfall störte die Freude über solche Erfolge.Die Linien von Weissenburg wurden verloren. Aber deröffentliche Wohlfahrtsausschuß wollte den Feldzug nicht be-schließen, bevor sie wieder genommen wären. Der junge