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dorf und Bviffieur wurden geschlagen; der Prinz von Wür-temberg und Maillebois gewannen Siege und unterwarfenBeide das Land; aber das Feuer glimmte unter der Aschefort, und sogleich nach ihrem Abzüge erneuerte sich derKrieg mit größerer Wuth. Der alte Giafferi, der Cano-nikus Orticone, ein geschmeidiger und beredter Mann, Hya-cinth Paoli, Cianaldi, Gaforio standen nach einander ander Spitze der Angelegenheiten, die sie mit mehr oder min-der Erfolg verwalteten, immer jedoch rechtschaffen und be-seelt von den edelsten Gesinnungen. Die Souveränität desLandes ruhte in einer aus den Abgeordneten der Pidvenzusammengesetzten Consulta (Landrath). Sie entschied überKrieg, oder Frieden, dekretirte die Auflagen und Aushebungenvon Militzen. Es gab hier keine besoldeten Truppen; aberalle waffenfähige Bürger waren in jeder Gemeinde auf dreiRegistern eingetragen; sie zogen nach einem Aufruf der Füh-rer gegen den Feind. Waffen, Schießbedarf, Lebensmittelhatte Jeder für sich zu besorgen.
Die Politik Genua's ist schwer zu begreifen. Warumso große Hartnäckigkeit in einem für die Republik so lä-stigen Kampfe? Entweder mußte sie Corsica entsagen, oderdessen Einwohner zufrieden stellen. Hätte sie die vornehm-sten Familien in das goldene (Adels-) Buch (von Genua) ein-getragen; hätte sie gerade das entgegengesetzte von demjeni-gen System angenommen, das ihr so übel ausschlug und zudessen Behauptung ihr die Macht fehlte; so Hütte sie dieAnhänglichkeit der Corsen gewonnen. Oft sprach man imSenat: „Die Militzen von Corsica sind eher im Stande,sich Genua's zu bemächtigen, als ihr, ihre Berge zu ero-bern. Verbindet euch diese Insulaner durch eine gerechteRegierung; schmeichelt ihrer Ehrsucht und Eitelkeit: so wer-det ihr eine Pflanzschule guter, für die Bewachung eurerHauptstadt nützlicher Soldaten erwerben, und die euremHandel so Vortheilhaften Waarenlager behalten." Die hoch-müthige Oligarchie antwortete: „Wir können die Corsen