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Um diese Zeit zog Napoleon in Mailand ein, bemäch-tigte sich Livorno's, sammelte dort unter Gentili's Befehlenalle corsischen Flüchtlinge. Die äußerste Begeisterung herrschtein allen Bergen. Bei einem großen Feste zu Ajaccio klagteman den jungen Colonna, Adjutanten des Vicekönigs an,die Büste Paoli's beschimpft zu haben. Der junge Mannwar dessen unfähig. Der Aufstand brach aus; die Bewoh»ner von Bogognano schnitten die Verbindungswege von Bastiamit Ajaccio ab und umringten den Vicekönig, der mit einemTruppencorps gegen sie ausgezogen war; er wurde gezwun-gen, seine beiden Günstlinge zu verlassen, sie aus seinemLager zu vertreiben. Diese erreichten verlarvt, von ihrenVerwandten geleitet, auf Querstraßen Bastia, wo sie vordem Vicekönig anlangten. Eiliot sah, daß der Gedanke,sich auf Cvrsica zu halten, unmöglich sey; er suchte einenZufluchtsort, und nahm Porto-Ferrajo. Gentili und alleFlüchtlinge landeten im Oktober 1796 trotz der englischenKreuzer. Sie entschieden einen allgemeinen Aufbruch derBevölkerung. Alle Berggipfel loderten von nächtlichen Feuern ;der rauhe Hörnerton, die Losung zum Aufstande, er-schallte in allen Thälern. Sie brachten Bastia und allefesten Plätze in ihre Gewalt. Die Engländer schifften sicheiligst ein, und hinterließen viele Gefangene. Der Königvon England trug nur zwei Jahre die Krone Corsica's,welche tzlos dazu diente, den Ehrgeiz seines Kabinets zuenthüllen, und ihn lächerlich zu machen. Diese Einbildungkostete dem Londoner Staatsschatz fünf Millionen PfundSterling. Schlechter hätten sich die Schätze John-Bull'önicht anwenden lassen.
Corflca bildete die r;ste Militär-Division der Republik.Der General Vaubois führte daselbst den Oberbefehl. ZuAnfang des Jahrs 1798 wiegelten Schlechtgesinnte, unterdem Deckmantel der Religion, einen Theil von Fiumordoauf; da sie mittelst eines großen Namens Ansehen gewinnenwollten, so stellten sie den General Giafferi an ihre Spitze.