Band 
Zweiter Band.
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Corsica's dringendste Bedürfnisse sind: i) Ein gutes Feld-gesetz , das den Ackerbau gegen den Eindrang der Thiereschützt, und die Ausrottung der Ziegen befiehlt. 2 ) DieAustrocknung der Sümpfe, um die Bevölkerung allmähligwieder dem Mecresgestade näher zu bringen. 5) Prämienzur Aufmunterung des Pflanzens und Pfropfens von Oel-und Maulbeerbäumen; man müßte sie für Anpflanzungenam Meeresufer verdoppeln. 4) Eine gerechte, aber strengePolizei; eine allgemeine und vollständige Abnehmung dergroßen und der kleinen Waffen, z. B. der Stilette, Dolche er.5) Zweihundert ausschließlich für junge Corsen vorbehaltenePlätze in Frankreichs Lpceen, Seminarien, Militär-, Veteri-när-, Landbau-, Kunst- und Gewerbsschulen. 6) Eine re-gelmäßige, auf Kosten der Marine eingerichtete Ausfuhr desBauholzes; diesen Umstand konnte man benützen, um Fle-cken an dem Meeresufer und den Waldrändern zu gründen,denn die ganze Sorge der Verwaltung muß darauf hinzie-len, die Bevölkerung auf die Ebenen herabzuziehen."

Bonaparte mit seiner Familie, einer der vornehmstenCorsica's, hatte sein Schicksal an Frankreich und somit andie Revolution geknüpft, und war darum zur Zeit der eng-lischen Occupation von der Insel vertrieben worden. Manweiß aus allen seinen späteren Aeußerungen, daß er demSchreckenssystem nicht hold war, aber er hielt es für vor-übergehend, und in jenem kritischen Zeitpunkt mußte aucher, wie jeder denkende Politiker, die Rettung des Reichsgegen den Andrang von Außen in einer energischen Dikta-tur der zeitlichen Machthaber finden, um so mehr, alsihm der Vaterlandsverrath ausgestandener Parteien nochweit gehäßiger däuchte, als selbst der furchtbarste Terroris-mus der Jakobiner, welche wenigstens die Nationalehre undUnabhängigkeit zu wahren wußten.