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fühlbar: dann fehlt es ihm an Wasser , besonders in denEbenen; und die Einwohner finden es äußerst angenehm,in der Mitte eines Bcrgabhanges zu wohnen, von wo ausfie während des Winters in das Sumpfland hinabsteigen,sey's um ihre Heerden zu weiden, oder die Ebenen anzu-bauen.
St. Fiorenzo ist von der Natur zur Hauptstadt der In-sel, zum Stützpunkt ihrer Vertheidigung, zum Mittelpunktaller Magazine und der Verwaltung bestimmt, weil seineRhede die schönste und Toulon nächst gelegene ist; diesereinzige Platz muß regelmäßig befestigt werden: in allen an-dern Städten braucht man nur Küstenschanzen zu unterhal-ten. Die Luft von St Fiorenzo ist heutzutage ungesund,nicht auf der Rhede, sondern an dem Ort, wo das Städt-chen liegt; indeß wäre es nicht schwer, die Moräste auszu-trocknen. Ein Theil der Bevölkerung von Bastia, das nurwenige Meilen entfernt ist, würde natürlicher Weise in dieseneue Stadt übersiedeln. Wenn St. Fiorenzo es nicht wird,so muß Ajaccio der Mittelpunkt der Verwaltung und Ver-theidigung werden; weil dieß die zweite auf der ToulonerSeite gelegene Rhede ist und nach St. Fiorenzo auch dienächste. Es war ein italienisches Interesse, warumman Bastia zur Hauptstadt wühlte, weil diese Stadt Ita-lien am Nächsten liegt; eine unmittelbare Verbindung mitFrankreich hält dort schwer; die Fahrzeuge find genöthigt,das Capo Corso zu umfahren; außerdem hat diese Stadtkeine Rhede, und kann nur Kauffahrteischiffe in ihrem Ha-fen aufnehmen. Die Befestigung jeder andern Stadt außerSt. Fiorenzo, oder Ajaccio wäre unnütz, weil man sie dochnicht gegen einen das Meer beherrschenden Feind vertheidi-gen konnte, und die Nationalgarden zum Schutze des In-nern der Insel hinreichen. Im Angriffsfalle müssen sich dieLinientruppen in einem einzigen Platz an der See concen-triren, um sich länger halten, und Hilfsmannschaft erwartenzu können. .