Band 
Zweiter Band.
Seite
581
JPEG-Download
 

einen Soldaten eurer Armee vor den Augen des Generalsverbeimlichte; die Schuld dieses Sergeanten war, daß erohne begründeten Befehl zur Nachsuchung ein Privathausbetreten hatte. Man hat Avignoner bestraft, welche sicherlaubt hatten, ein Haus als aristokratisch zu bezeichnen.Man leitet den Proceß eines Soldaten ein, der des Dieb-

stahls angeklagt ist_ Eure Armee dagegen hat mehr als

dreißig Personen getödtet, gemeuchelt, hat die friedliche Woh-nung von Familien verletzt, die Gefängnisse mit Bürgernangefüllt unter dem unbestimmten Borwand, daß sie Räubersepen.

Fürchtet euch nicht vor der Armee, sie achtet Marseille,weil sie weiß, daß keine Stadt der öffentlichen Sache soviel« Op'er gebracht hat; ihr habt Iffouu Mann an derGrenze und euch unter keinen Umständen selbstsüchtig geschont.Also schüttelt das Joch der kleinen Äristokratenanzahl ab,die euch verführen, nehmt gesundere Grundsätze an, und ihrwerdet nie wahrere Freunde getroffen haben, als diese Armee!

Der Marseille x.

Ha, eure Armee! sie ist sehr aus der Art von der 17»9ergeschlagen; diese wollte die Waffen nicht gegen die Nationergreifen, die eurige sollte ein so schönes Beispiel nachahmen,und die Waffen nicht gegen Bürger kehre».

Der Militär,

Bei solchen Grundsätzen hätte die Vendve heute die weißeFahne auf die Mauern der wiedererbauten Bastille gepflanzt,und das Heerlager von Jalös herrschte in Marseille.

Der Marseille r.

Die Vendue will einen König, die Vendee will ausge-sprochener Maßen eine Gegenrevolution; der Krieg der Vendee,das Heerlager von Jales gehören dem Fanatismus, demDespotismus an: unsere Sache dagegen ist die der wahrenRepublikaner, der Freunde des Gesetzes, der Ordnung, derFeinde der Anarchie, des Frevels. Haben wir nicht die