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Zweiter Band.
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chen Plätzen gemordet; ihr habt mit noch erhöhtem Schrek-ken jene den Beginn der Revolution schändenden Ereku-tionsscenen ohne Einleitung und Führung des Processes,ohne Kenntniß der Opfer, einzig auf die Bezeichnung ihrerFeind« hin, erneut: ihr habt jene Unglücklichen ergriffen,ihren Kindern entrissen, durch die Straßen geschleift undunter Säbelhieben verbluten lassen; man zählt bis dreißig,die ihr auf solche Weise opfertet; ihr habt die Bildsäuleder Freiheit in dem Kothe gezerrt, ihr habt sie öffentlichenthauptet, sie war Gegenstand von Entweihungen jederArt durch eine zügellose Jugend, ihr habt sie mit Säbel-hieben zerhackt, ihr könnet es nicht läugnen; es war anHellem Mittag, mehr als 20» der Eurigen nahmen Theilan dieser frevelhaften Schändung; der Zug hat mehrereStraßen durchloffen, ist auf dem Uhrplatz angekommen,durch die Straße der Epicerie gegangen u. s. w. u. s. w. Ichmag meine Gedanken und meine Entrüstung nicht weiterverfolgen. Also auf solche Weise wollt ihr die Republik?Ihr habt den Marsch unserer Armeen durch Beschlagnahmeder Zufuhren gelähmt: wie kann man sich der Sonnenklar-heit so vieler Thatsachen erwehren und euch mit dem Titelvon Vaterlandsfeinden verschonen?

Der Militär.

? Es ist unwiderlegbar, daß die Marseiüer den Operatio-^ nen unserer Armeen schadeten und die Freiheit zerstörenf wollten; darum jedoch handelt es sich hier nicht; die Frageist, ob sie hoffen können durchzudringen, und welche Ent-schlüsse ihnen zu fassen übrig bleiben?

Der Marseille r.

Wir haben weniger Hilfsquellen, als ich je dachte; aberman ist sehr stark, wenn man zu sterben entschlossen ist,und eher entschließen wir uns, zu sterben, als daß wirdas Joch jener Menschen, die am Staatsruder sitzen, wiederauf uns nehmen; Sie wissen, daß ein Ertrinkender jedes