588
Brett umklammert: und ehe wir uns erwürgen ließen, elier
würden wir.H Ja alle haben wir an dieser neuen
Revolutivn Theil genommen; alle würden wir von derRache geopfert werden. Schon vor zwei Monaten bestandeine Verschwörung, gouo unserer besten Bürger zu erwür-gen; urtheilet nun, wie weit d>e Ausschweifung heut« gehenwürde... Immer wird man sich jenes Ungeheuers erin-nern, das jedoch eines der angesehensten Mitglieder des Klubswar; es ließ einen Bürger an die Laterne hängen, plün-derte dessen Haus und schändete seine Frau, nachdem esihr ein Glas von dem Blute ihres Mannes zu trinkenaufgedrungen hatte....
Der Militär.
Wie entsetzlich! Aber ist diese Thatsache wahr? Ich seheZweifel darein, denn Sie wissen, daß man heutzutage nichtmehr an Nothzucht glaubt.
Der Marseiller.
Ja, ehe wir uns solchen Leuten unterwürfen, würdenwir uns zum Alleräußersten entschließen, wir übergäbenuns den Landesfeinden, mir riefen die Spanier herbei; esgibt kein Volk, dessen Charakter sich schlechter mit dem un-srigen verträgt; es gibt nichts Haffenswertheres. Richtetalso nach dem Opfer, das wir brächten, über die Abscheulich-k<it der Menschen, welche wir fürchten.
Der Militär.
Euch den Spaniern überliefern!! wir werden euch keineZeit dazu lassen.
Der Marseiller.
Man erwartet sie täglich vor unsern Thoren.
Der Nimcr.
Diese Drohung allein reicht hin zur Entscheidung, welche
-) Am besten supplirt man diese Apostrophe mit: „eher würden wir unsden Noyaüstcn in die Arme werfen." Doch läßt die Schaam den Mar-seille«: diese Drohung noch nicht vollenden.