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Zweiter Band.
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groß dieser Fehler auch seyn mag, so war er dennoch klei-ner und hatte minder beweinenswerthe Folgen, als der-Ludwig den XVl. nach der Flucht von Varennes Mit verstockterHartnäckigkeit wieder auf den Thron setzen zu wollen. Wasdoch hatte die Versammlung zu thun? Sie mußte außer-ordentliche Commissäte nach Varennes schicken, nicht umden König nach Paris zurückzubringen, sondern um ihm denWeg zu öffnen, und in Sicherheit über die Grenzen zuführen, ste mußte auf den Grund der Verfassung hin be-schließen, daß er abgedankt habe, Ludwig den XVIl. zum Königauc-ru'en, eine Regentschaft einsetzen, die Aufsicht über denminderjährigen König einer Prinzessin des Hauses Condeanvertrauen, endlich den Regcntschaftsrath und das Mini-sterium aus den vorzüglichsten Mitgliedern der constituiren-den Versammlung bilden. Eine den Grundsätzen so ange-messene- so nationale Regierung hätte Mittel g"gen dieMißgriffe der Verfassung gefunden; die Gewalt der Um-stände würde bald die nöthigen Abänderungen äusgedrungeiihaben; es ist wahrscheinlich, daß Frankreich damit überseine inneren und äußeren Feinde triumphirt hätte, ohneweder die Anarchie, noch die revolutionäre Regierung ken-nenzulernen. Bei der Volljährigkeit des Königs hatte alsdanndie Revolution schon solche Wurzeln geschlagen, daß sievor jedem Eingriff geschützt gewesen wäre. Anders handelnhieß die Leitung des Schiffes- mitten im gefährlichstenSturm, einem Steuermann anvertrauen, der es nicht mehrführen konnte; es hieß die Schiffsmannschaft zu Aufruhrund Empörung, — es hieß sie zur Anarchie auffordern.

Die Ropalisten hatten die rechte Seite der constituiren«den Versammlung gebildet: die Verfassungsfreunde die linkeSeite, und waren an der Spitze des Volks gestanden; aberin der gesetzgebenden Versammlung bildeten die Verfaffungs-

wenn er steh, was bei Napoleon der Fall war- in seinen Vehaijptnngeiigehen lägt und angerden, noch einen egoistischen Zweck- die Velvbuligeigener politischer JNstitNtioliell verfolgt.

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