versammeln: auf der östlichen Seite wird Toulon durch dasFort Faron und das Fort la Malgue gedeckt; auf der west-licken nur durch das Fort Malbosguet, ba» eine bloßeFeldverschanzung ist. Ei« zweiter Kriezsrath hatte am 15.ck?kkvb r Statt; hier verlas man einen von Paris geschicktenPlan über die Art und Weise der Belagerung: er war durchden Ausschuß des Gemewesens gebilligt und von dem Generald'AiPvn entworfen: er setzte voraus, die Armee s.y 6U um»Mann stark und im Uederfluß mit dem nöthigen Gcrätbeversehen. Er besagte, dieselbe solle sich zuerst des Bergsund ForiS Faron, der Forts Rouge, Blaue und St. Ka-tharina bemächtigen, sofort den Laufgraben vorn gegen dieMitte des Umkreises von Toulon eröffnen, ohne alle Rück-sicht auf die Forts la Malgue und Malbosguet. Aber derFeind war fest verschanzt im Fort Faron, und die Oertlick,-k-:t so besl'affen, daß man dort nicht wohl den Laufgrabeneröffnen konnte; zudem, hätte man dieß auch als gethanangenommen, so »rußten die ferneren.Operationen zu Weit-läuftigkeiteu führe», welche den Aufrührern Zeit ließen, dieVerstärkungen an sich zu ziehen, die sie erwarteten, um dieAufhebung der Belagerung zu erzwingen und in die Pro-vence einzufallen.
Napoleon legte einen durchaus verschiedenen Plan vor;als Grundsatz stellte er auf, daß, wenn man Toulon vonder Seesiile blokiren könnte, wie man es vom Lande herthat, der Play von selbst fallen müßte, weil die Feinde esweit vorziehen würden, die 51 französischen Kriegssckpiffe weg-zuführen, die Magazine zu verbrennen, das Zeughaus zuzerstören, die Werfte zu sprengen und die Stadt zu räumen,als 15,000 Man» Besatzung daselbst zu verlassen, welche, ein-mal eingeschlossen, früher oder später zur Uebergabe gezwungen,und alsdann, um eine ehrenvolle Kapitulation zu erhalten,genöthigt seyn würden, das Geschwader, das Zeughaus, dieMagazine, die Befestigungen unversehrt auszuliefern; nunsey eS aber leicht, Toulon vom Meere her zu blokiren,