wenn man das Geschwader zur Räumung der großen undkleinen Rhede nöthige; für diesen Zweck genüge es, zweiBatterien von je 50 Vierundzwanzig- oder Sechsnnddreisiig-pfündern, vier von Sechzehnpfündern mit glühenden Kugelnund zehn Mörser mit kegelförmiger Kammer auszupflanzen,eine aus die äußerste Spitze des Vorgebirgs l'Eguillette, dieandere auf das Dvrgebirg Balagnier; beide Batterien dürfennur 7oo Loisen von dem Hauptthurme entfernt seyn, undBomben, Haubitzen, Kugeln über den ganzen Umfang derkleinen und großen Rhede werfen. Der General Mareecot,damals Hauptmann beim Geniecorps, welcher zur Befehligungdieser Waffe anlangte, theilte solche Hoffnungen nicht; aberer war einverstanden über die Zweckmäßigkeit, das englischeGeschwader zu vertreiben und Toulon einzuschließen, was erzuvörderst für unumgänglich nöthig erachtete, um sodanndie Angriffe mit der gehörigen Schnelligkeit und Kraft aus-führen zu können. Aber schon hatten sich die Feinde vonder Wichtigkeit des Kaps Balagnier und l'Eguillette über-zeugt; sie arbeiteten seit einem Monat an dem Fort Mul>grave auf gleicher Höhe mit dem Vorgebirg Cairo; sie hatten^ nichts vernachlässigt und vernachläßigten nichts, um es lurcht-
l bar zu machen; sie hakten im Ueberfluß benützt und benühten
täglich noch dazu die Schiffsgeräthschaften und Alles, was; das Touloner Zeughaus an Holzwerk und Arbeitern darbot:
bereits reclsifertigte das Fort den ihm gegebenen Beinameni Klein-Gibraltar.
Am dritten Tag nach feiner Ankunft bei der Armee warNapoleon auf der Position von Cairo gewesen, weiche derFeind noch nicht besetzte, und hatte sich, nach augenblicklichgef.ßtem Plan, zu dem Obergeneral begeben mit dem Aner-bieten, bevor acht Tage vergehen, seinen Einzug in Toulonzu bewirken, wenn er die Position von Cairo im Sturmnehmen lassen wolle, damit die Artillerie auf der StelleBatterien auf der äußersten Spitze des Kaps l'Eguillette undBalagnier errichte» könne. Der General Cartaur war nicht