in diesem Augenblick stieg ein Offizier mit rother Uniform,Her sich kaltblütig auf der Platform erging, über die Schulter-wehr, um den Grund diese- Vorfalls zu entdecken; ein ausdcm Graben abgedrückter Flintenschuß zerschmetterte ihm denArm; er fiel auf die Böschung, die Soldaten zogen ihnherbei und trugen ihn in den Graben; es war der Ober-general O'Hara; so verschwand er mitten aus seiner Armee,ohne daß sie es bemerkte; er gab seinen Degen ab, gab demArtilleriekommandanten seinen Rang zu erkennen, der ihnvor jeder Mißhandlung sicher stellte. Zu gleicher Zeit hatteDugommier, nachdem er seine Truppen gesammelt, die rechteSeite des Feindes überflügelt, und drohte dessen Verbindungenmit der Stadt abzuschneiden, was seinen Rückzug entschied;bald wurde er zur Flucht; er wurde, den Degen im Nacken»verfolgt bis Toulon und unter die Kanonen von MalbvSquet.Dugommier erhielt an diesem Tage zwei, jedoch leichte, Wunden.> Napoleon wurde bei derselben Veranlassung zum Grade eines! Obersten befördert. Der General Muret wollte höchst un-
f zeitig die Hitze der Truppen benützen, um das Fort Mal-
bvsquet zu stürmen, was unthuulich war. Suchet, nachheriger, Marschall von Frankreich, damals Chef eines Bataillons^ Freiwilliger aus dem Ardeche, benahm sich dabei mit Aus-zeichnung.
^ §- 8 .
^ Eine Kerntruppe von 2500 Jägern und Grenadieren, welche^ Dugommier von der italienischen Armee verlangt hatte, war
^ angekommen. Alles wies darauf hin, daß man keinen Augen-
i blick mehr zu verlieren habe, um das Vorgebirge Cairo zu
k nehmen; man entschloß sich zum Sturm auf Klein-Gibraltar.
k Die Conventsdeputirten in der Provence versammelten sich
s zu Ollioules, den 14. December; die französischen Batterien
> begannen ein wechselndes Bomben- und Kugelnfeuer aus 15
i Mörsern und ;o Kanonen von schwerem Kaliber; es dauerte
i vom lä. bis zum 17. Tag und Nacht fort, und that die