Band 
Zweiter Band.
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Rouge, Branche und St. Catharina wurden in der nämlichenNacht geräumt. Am 18. nahmen die Republikaner alle dieseForts.

Den 17., vor Tages Anbruch, batte Lapoppe, während manKlein-Gibraltar angriff, nach eine« ziemlich hitzigen Gefechteden Berg Faron erstiegen und das Fort blokirt. Bei dieser Ge-legenheit zeichnete sich der später als Divisivns General bei deritalienischen Armee gefallenen Lahakpe aus, damals Oberst vomRegiment Auvergne. So wenig kannte man den Stand derDinge, daß, als im Heere dieSprcngung des FortsPomets bekanntwurde, sich das Gerücht verbreitete, das Pulvermagazin habeaus Zufall Feuer gefangen. Als die Armee Malbosguetund alle andere Toulon. umgebende Forts, — das vom Feindenoch besetzte la Malgue ausgenommen, — in ihrer Gewalthatte, so drang sie am 18, December unter die Wälle vor;mehrere Mörser spielten den ganzen Tag gegen die Stadt.

Dem englisch-spanischen Geschwader war es gelungen, auS-zulausen und es kreuzte außerhalb der Rheden; das Meerwar von Schalupen und kleinen Fahrzeugen bedeckt, welchesich an Bord des Geschwaders begaben. Man mußte nahean den französischen Batterien vorüber; mehrere Fahrzeuge,viele Schalupen wurden in den Grund gebobrt. Am Abenddes 1 ». verkündete eine /urchtbare Erplosion die Zerstörungdes Hauptmagazins; .in demselben Augenblick sah man anvier oder fünf Orten des Zeughauses Feuer ausbrechen, undeine halbe Stunde darauf war die Nhede mit Flammen be-deckt; es war der Brand von neun hochbordigcn Schiffenund vier Fregatten, — französisches Eigenthum. An mehrerenOrten stand der ganze Horizont in Flammen, man sah, wieam hellen Tage. Dieses Schauspiel war erhaben, aber herz-zerreissend. Jeden Augenblick erwartete man den Knall desForts la Malgue; aber die Besatzung nahm sich aus Furcht,von der Stadt abgeschnitten zu werden, nicht Zeit, die Minenzu laden; noch in derselben Nacht zogen die französischenPlänkler daselbst ein. Schrecken herrschte in Toulon; dergrößte Theil der Einwohner hatte sich in aller Eile einge-schifft; was zurückblieb, hatte sich in den Häusern verramKelß