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dient hatte) der Admiral, ohne ihn zu kennen, nahm ihnmit sich und ül'crgab ihm den Befehl der Truppe». Mitsolchen Truppen und solchen Führern nahm der Zug seineRichtung auf Cagliari.
Da indessen dieses Geschwader über zwei Monate in Cor-slca verweilt hatte und außerdem der Expeditionsplan indem Hafen von Marseille öffentlich bekannt war: so kamganz Sardinien in Unruhe, alle seine Truppen wurden aufden Kriegsfuß gestellt, und zur Abwehr des Angriffs alleMaßregeln genommen.
Im Laufe des Februar 1795 wurden die Truppen der Er-pedition ans Land gesetzt, trotz des Feuers der Batterien,welche die Küsten von Cagliari vertheidigten. Beim Anbruchdes andern Tags überfiel ein sardinisches Dragonerregimentdie marseiller Vorposten, welche, anstatt fest zu halten, davonliefen und über Verrath schrien; sie ermordeten einen gutenLmienoffizier, der ihnen als Anführer beigegeben wordenwar. Dieses Dragonerregiment hätte die ganze marseillerPhalanx aufgehoben; aber die drei von Corsica kommendenLinienbataillone hemmten diesen Angriff und verschafften demAdmiral Zeit, seine Truppen ohne Verlust wieder einzuschiffen.Der Admiral lief wieder bei Toulon ein, nachdem er mehrereSchiffe verloren hatte, die er selbst auf dem Ufer von Cagliariverbrannte.
Diese Expedition konnte nicht gelingen; sie fand unterdem Vorwand Statt, die Ankunft des Getreides von Afrikain der Provence, wo Mangel daran war, zu erleichtern, undsich auf jener fruchtbaren Insel sogar mit Samenkorn zuversehen. Aber dann hätte der Vollziehungsrath einen Offi-zier zum General wählen sollen, der diesem Oberbefehlgewachsen war, und ihm die nöthigen Artillerie- und Genie-offiziere beigeben: es hätte ferner einiger Reitereischwadronenund Artilleriepserde bedurft. Nicht revolutionäre Rekrutenmußte man hinschicken, wohl aber 15,000 Mann guterTruppen.