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Zweiter Band.
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Man schob nachher den Fehler auf den Obergeneral deritalienischen Armee/ aber mit Unrecht: dieser General hattedie Expedition mißbilligt und dem Interesse der Republikgemäß gehandelt, indem er die Linientruppen beibehielt, umdie Grenzen und die Grafschaft Nizza zu vertheidigen. Erwurde gerichtet und starb auf dem Schaffet unter dem Ver-wand des Verraths sowohl in Sardinien als in Toulon:hier und dort war er gleich unschuldig.

Die Geschwader bestanden aus guten Schiffen, die Besatz-mannschaft war vollzählig, die Matrosen geschickt aber unge-ordnet und anarchisch, nach Art der marseiller Phalanr sichzu Klubs und Bolksgesellschaften versammelnd: sie erörtertenund erwogen die Interessen des Vaterlands: in allen Häfenbezeichneten sie ihre Ankunft dadurch, daß sie einige Bürgerunter dem Borwand, es seyen Adelige oder Priester, hängenwollten: überallhin trugen fle den Schrecken.

§. Z.

3 n Folge der Ereignisse, welche den 31 . Mai zu ParisStatt gefunden hatten, empörte sich Marseille, hob mehrereBataillone aus, und ließ sie ausziehen, um Lyon zu Hilfezu kommen. Der General Cartaur, welcher von der Alpen-armee mit 2000 Mann entsendet worden war, schlug diel Marseiller bei Orange, vertrieb sie aus Avignon, und zogin Marseille den 21. August l?gz ein. Toulon hatte andem Aufruhr von Marseille Theil genommen: es verstatteteden ausgezeichnetsten Sektionsmitgliedern von Marseille Zu-flucht in seinen Mauern, und im Einverständniß mit ihnenriefen die Louloner die Engländer herbei und überliefertenihnen diesen Platz, einen unserer wichtigsten: wir hatten dort20 — 25 Linienschiffe, vortreffliche Anstalten, ein unermeßlichesMaterial. Auf diese Nachricht verließ der General LapoypeNizza mit 4000 Mann, begleitet von den VolksrepräsentantenFreron'und Barras; er zog auf Eaulnier und beobachtete^ die Reduten des Kap Brun, welches die Feinde mit einem