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Zweiter Band.
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einem Zeitraum von sechs Wochen war es ihm gelungen,einen Park von 200 Feuerschlünden zu sammeln, zu bildenund mit dem Nöthigen zu versehen. Der Oberst Gaffendiwurde an die Spitze des Zeughauses von Marseille gestellt.

Die Batterien wurden vorgeschoben und auf die Vortheil«Hastesten Punkte des Ufers gestellt: so groß war ihre Wirkung,daß schwere feindliche Schiffe entmastet, leichte Fahrzeugein den Grund gebohrt, und die Engländer gezwungen wurden,sich von diesem Theil der Rhede zu entfernen.

Während das Belagerungszeug ergänzt ward, vergrößertesich auch die Armee. Der öffentliche Wohlfahrtsausschußschickte Plane und Verhaltungsbefehle in Betreff des weiternGanges der Belagerung. Sie waren in dem Ausschuß fürdas Festungswesen durch den Jngenieurgeneral A r? o n, einenOffizier von großem Verdienst, entworfen worden. DerBataillonschef MareScot und mehrere Trupps vom Genie-dienste langten an.

Alles schien zum Beginn bereit. Unter dem Vorsitz desRepräsentanten Gasparin, eines weisen, aufgeklärtenMannes, der selbst gedient hatte, wurde ein Kriegsrarh ver-sammelt. Hier las man die von Paris geschickten Verhaltungs-befehle) sie besagten ausführlich alle Maßregeln, die manzu nehmen hätte, um Toulon mittelst einer regelmäßigenBelagerung zu erobern.

Der Artilleriekommandant, welcher seit einem Monat dasTerrain genau erforscht hatte, welcher alle einzelnen Punktedesselben genau kannte, legte den Angriffsplan vor, dem manToulon verdankte. Er betrachtete alle Vorschlüge des Be-festigungsausschusses, vermöge der Lage, worin man sichbefand, als unnütz: er hielt eine regelmäßige Belagerungfür unnöthig. In der That mußte bei Erwägung der gün-stigen Gelegenheit des Orts, wo man nur 15 — 20 Mörser,50 — 40 Kanonen und Roste zu glühenden Kugeln aufzustellenbrauchte, um alle Punkte der großen und kleinen Rhede zubestreichen, klar werden, daß das vereinigte Geschwader diese