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Zweiter Band.
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gewisse Stärke erhält. War man Herr dieses Forts, sogelangte man bis unter die Wälle der Stadt; es war dahernicht zweifelhaft, daß der eigentliche Angriff rechts herkommen mußte. Auch nahmen alle von innen gesandtenVerstärkungen nach diesem Punkt ihre Richtung.

Zwölf bis fünfzehn Tage nach der Einnahme der Pässevon Ollioules kam Napoleon, damals Bataillonschef derArtillerie von Paris, gesendet von dem öffentlichen Wohl-fahrtsausschuß, um die Belagerungsartillerie zu befehligen.Die Revolution hatte die Artillerieunteroffisiere und Lieute-nants vom dritten Grade zu einem höheren befördert. Einegroße Anzahl derselben besaß die Fähigkeit, gute Generalein dieser Waffe zu werden; viele aber besaßen weder dienöthigen Talente noch Kenntnisse, um die höheren Grateauszufüllen, wohin das Dienstalter und der Zeitgeist alleinsie gestellt hatte.

Bei seiner Ankunft and Napoleon das Hauptquartier zule Beausset; man beschäftigte sich mit Zurüstungen, um dasverbündete Geschwader auf der Rhede von Toulon zu ver-brennen. Am folgenden Tag besichtigte der Artilleriekommandantmit dem Obergeneral die Batterien. Aber wie groß war seinErstaunen, als er eine Batterie von sechs Vierundzwanzig-pfündern eitle Viertelsmeile von den Pässen von Ollioules,d. h. drei Kanonenschüsse von den englischen Schiffen undzwei sogar vom Gestade entfernt, aufgestellt fand! als er zugleichbemerkte, daß alle Freiwillige von Cote-d'Or und die Soldatendes Regiment Burgund in den Bastiden*) zerstreut seyen,um die Kugeln heiß zu machen! Er bezeugte dem Kom-mandanten der Batterie seine Unzufriedenheit; dieser ent-schuldigte sich jedoch mit bestimmten Befehlen des Generalstabs.

Die erste Sorge des Artilleriekommandanten war, einegroße Anzahl Offiziere von dieser Waffe, welche die Revvlutivns-begebenheiten entfernt hatten, in seine Nähe zu berufen. In

*) So nennt man in, Süden die Landhäuser. (Anmerkung Napoleons.)