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Zweiter Band.
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dahin gestimmt hakten, daß der Verschlag des Artillerie-Kommandanten eine unerläßliche Vorbedingung von regel-mäßiger Belagerung sey, indem es als erster Grundsatz jederBelagerung gelte, den Platz eng einzuschließen, so wurdedie Meinung darüber einhellig,

§. S.

Die Feinde erbauten r Reduten auf den 2 Hügeln, vonwelchen der eine l'Eguillctte, der andere Valagnier unmittelbarbeherrscht. Diese beiden Reduten flankirten Klein-lAibraltarund bestrichen die beiden Rückseiten des Vorgebirgs.

In Folge des angenommenen Plans errichteten die Fran-zosen 5 — 6 Batterien gegen Klein - Gibraltar, und bautenPlattformen für 15 Mörser. Man hatte eine Batterie vonacht 24 Pfündern und 4 Mörsern gegen das Fort Malbosquet errichtet: diese Arbeit war mit tiefem Geheimniß vor-genommen worden; die Arbeiter waren durch Olivenbäume,welche sie den Augen der Feinde entzogen, gedeckt gewesen,Diese Batterie war erst in dem Augenblick zu demaskiren,wo man gegen Klein-Gibraltar zog; aber am 20. Novemberwurde sie von Volksrepräsintanten besichtigt. Die Kanonieresagten ihnen, sie sey schon 8 Tage fertig und man bedi'enesich ihrer nicht, obwohl sie eine gute Wirkung thun müßte.Ohne weitere Erörterung befehlen die Repräsentanten, dasFeuer zu beginnen, und alsbald machen die Kanoniere vollerFreude ein rollendes Feuer.

Der General O'Hara, welcher die vereinigte Armee zuLoulon befehligte, wär durch die' Errichtung einer so be-trächtlichen Batterie, in der Nähe eines Forts von solcherWichtigkeit, wie Malbosguet, sonderbar überrascht, und er-theilte Befehle zu einem Ausfalle mit Anbruch des Tags.Die Batterie stand im Mittelpunkt des linken Flügels derArmee; die Truppen auf dieser Seite beliefen sich auf un-gefähr 6000 Mann: sie besetzten die Linie vom Fort Rougebis Malbosquet, und waren so aufgestellt, daß jede Person-