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behördsn; letztere möchten überall Schutzwehren, die Offiziereder Artillerie ihrer zu wenig.
Es gibt keine bestimmten Regeln über die Anlegung vonKüstenbatterien. Man errichtet Pulvermagazine und Wacht-häuser in schlechten Lagen; oft sind sie schlecht gebaut trotzder vielen Kosten, erfordern häufige Ausbesserungen, sindunnütz zur Vertheidigung, und dauern nur einen oder zweiFeldzüge. Man baut Streichöfen, errichtet Glühroste zuKugeln ohne Unterscheidung; man stellt sie an Plätze, wo eswährend des Feuers den Kanonieren unmöglich ist, ohneGefahr sich ihnen zu nähern :c.
Man muß drei Arten von Küstenbatterien unterscheiden,nämlich:
1 ) Solche, die bestimmt sind, die Einfahrt eines großenHafen zu vertheidigen und Kriegsgeschwader zu decken.
2) Solche, die bestimmt sind, die Einfahrt eines Handlungs-hafens, der Rheden, der Ankergründe und die Ankunft kauf-männischer Geleite zu schützen.
5 ) Solche, die auf den äußersten Spitzen der Vorgebirgeerrichtet werden, um die Küstenfahrt zu begünstigen und dieLandung auf einem Gestade zu verwehren.
Die Batterien der ersten Klasse müssen mit einer starkenAnzahl von Feuerschlünden bewaffnet werden. Ihre Kehlemuß durch einen Thurm (lstes Modell) geschlossen seyn, derauf seiner Platsvrm 4 Feldstücke oder 24 psündige Karonadenfassen kann, und in seinem Innern Wohnung für 60 Mannund die nöthigen Lebensmittel auf'12 — 15 Tage nebst demPulvervorrath für die Feuerschlünde enthält. DergleichenThürme sind für 60.0v» Franken erbaut worden, und ersetzen,wie man sieht, das Pulvermagazin, das Wachthaus unddas Magazin für Lebensmittel. Man erspart also damit.Die von solchen Thürmen vertheidigten Batterien sind keinemHandstreich ausgesetzt, und brauchen sich vor einer Landungvon mehreren taufend Mann, wenn sie umgangen werden,nicht zu fürchten. Diese Batterien müssen einen Ofen oder