schwadern Ankerplätze; es war nothwendig-, hier Batterienerster Klasse aufzupflanzen.
Der Golf Zouan "), welcher nahe bei Antikes liegt, istvon Toulvn an die beste Rhede der Küsten der Provence. Mansah dort Geschwader von 12 Schiffen, durch überlegene eng-lische Geschwader blokirt, in Sicherheit unter dem Schutzeder Batterien verweilen, welche der Artilleriegeneral angelegthatte. Der Ankergrund von Antikes und Nizza brauchtnur durch Batterien der 2ter> Klaffe vertheidigt zu werden.Villefranche (Villafranca) hat eine vortreffliche Rhede, welchegroße Geschwader aufnehmen kann. Sie wurde mit Bat-terien erster Klasse bewaffnet. Kein Geschwader kam je inden Fall dahin zu flüchten: aber alles war hier zur Siche-rung eines guten Schutzes gerüstet. Bon Nizza nach Bado,auf eine Strecke von 30 Meilen, gibt es nur Batterien der3ten Gattung. Bado ist eine Rhede, die, wiewohl nur mit-telmäßig, doch als die 4te in diesem Theil des Mittelmeersgilt: man hatte hier starke Batterien errichtet.
Von da bis Genua stehen nur Batterien zur Sicherungder Küstcnfahrt.
Genua ist ein mittelmäßiger Hafen; indeß kann er eini-gen Schiffen als Zufluchtsort dienen. Man hatte den Planzu einem neuen Damm vorgelegt, um den Ankerplatz sichererzu machen.
§. 8 .
Napoleon kam nach Nizza, in's Hauptquartier der itelu-nischen Armee im Merz 1794. Sie stand damals unter denBefehlen des Generals Dumerbion, eines alten tapfernOffiziers, der io Jahre Grcnatier-Hauptmann unter denLinientruppen gewesen war. Er hatte Kenntnisse; aber dieGicht fesselte ihn die Hälfte der Zeit an das Bett: er hatteden Krieg zwischen dem Bar und der Roya mitgemacht undkannte genau die ganze Lage der Berge, welche Nizza bedecken.
9 Napoleon landete hier von Elba aus.