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Zweiter Band.
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besetzten die piemvntesischen Truppen den Col di Tenda;aber sie blieben nicht lange dort. Den 7. Mai wurden sienach einem sehr lebhaften Angriff daraus vertrieben. Sofiel der ganze obere Alpengipfel in die Hände der Franzosen.§. 10.

Die Linie der französischen Armee war folgendermaßenaufgestellt: der rechte Flügel lehnte sich an Loano; sofortzog sich die Linie bis San-Bardinetto und an den kleinenSt. Bernhard, beherrschte den Tanaro, durchschnitt dasThal, erreichte den Col die Terme, welcher die Quellen desTanaro beherrscht, und dehnte sich auf der Linken überOrmea aus; von da gelangte sie über den oberen Alpengipfelan den Col di Tenda. Die Linie zog sich weiter über dieobere Anhöhe, welche das Tbal von Lastrera beherrscht, undlehnte ihren linken Flügel an den rechten der Alpenarmee imLager von Tormes.

Der Erfolg dieser Manöver hatte mehr als oo Feuer-schlünde in die Gewalt der Armee von Italien gebracht.Saorgio hatte man mit Lbens- und Schießbedarf aller Artwozl versehen gefunden: es war das tzauptdepot der ganzenpicmontesischen Armee.

Der König von Sardinien ließ den Kommandanten vonSaorgio richten und über die Klinge springen: er that Rechtdaran. Dieser Kommandant konnte sich noch 12—15 Tagelang vertheidigen. Allerdings wäre das Ergebniß sich gleichgeblieben, denn die Piempnteser konnten ihm nicht zu Hülfekommen; aber im Krieg ist ein Platzkommandant nicht Rich-ter der Ereignisse; er muß den Platz aufs Aeußerste ver-theidigen; er verdient den Tod, wenn er ihn einen Augen-blick bälder übergibt, als er gezwungen ist. Die französischeArmee blieb in diesen Stellungen bis zum September, woman zu Nizza erfuhr, daß ein beträchtliches Corps Oestrei-chs an die Bopmida ziehe; dann ließ der General Dumer-bion die Armee umbrechen, um dem Oestreichischen Heere zubegegnen und dessen Magazine wegzunehmen, von welchen