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durchkreuzt, bildeten sie bald blos einen wirren Kaufen, derunwiderbringlich verloren war, als ein Sappeur-Corporaldie über den großen Elsterarm führende Mühlbrücke sprengenließ. Schmählich genug hatte der mit diesem Geschäfte beauf-tragie Offizier seinen Posten verlassen und denselben einemKorporal anvertraut, der, sobald er einige Schützen vonLangeron's Corps erblickte, den Feind bereits in Masseso weit vorgedrungen glaubte und die Lunte an daS Pulverlegte. Die.Beherztesten von den auf diese Weise abgeschnitte-nen Corps stürzten sich in die Wellen: Macdonald rettetsich; Poniatowsky findet in denselben den Tc>d; einigenTausenden gelingt eS, zu entkommen; allein an 1.5,000 Mannwerfen die Waffen weg und ergeben sich auf Gnade und Un-gnade. Lauriston, Regnier, PrinzEmil von Hessen undetwa 20 andere Generale werden gefangen; an Bagage,Parks u. s. w. machte der Feind unermeßliche Beute.
Der weitere Rückzug erfolgte in der schönsten Ordnung;ohne Rast marschlrle man bis Erfurt, wo man am 2ü. Okto-ber eintraf. Am 25sten sezte sich Napoleon wieder inMarsch, um den Rhein zu überschreiten. Die Verbündeten,zufrieden mit einem Siege, der ihre Hoffnungen weit über-stieg, blieben zwei bis drei Lage zu Leipzig. Dem Königevon Sachsen ließ Kaiser Alexander eröffnen, daß er ihnals seinen Gefangenen betrachte: er mußte sein Land ver-lassen, und sich nach Berlin begeben, welchen Aufenthalt erspäter mit dem Lustschlosse zu Friedrichsfelde vertauschte, woer bis zum 22. Februar 1815 blieb, als die AngelegenbeitSachsens bereits auf dem Congresse zu Wien zur Entschei-dung gekommen war. — In Folge dieser Ereignisse wardauch der Rheinbund völlig vernichtet. Dem Vorgänge desKönigs von Baicrn folgte am 2. November der König vonWürtemberg, den 5ten der Herzog von Hessen-Darmstadt,am 17ten der Großhcrzog von Baden und bald die übrigenMitglieder des Rheinbundes, doch mit großen Anstrengungenrn Hinsieht der zu stellenden Truppenmaffen, in Hinsicht der