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Zehnter Band.
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zu errichtenden Landwehr und des Landsturms, endlich inHinsicht sehr bedeutender Geldbeiträge für die Fortsetzung desKriegs, welche bei den meisten die gesummten Staatseinkünfteeines Jahrs verschlangen.

Zu Erfurt verließ der König von Neapel das französischeHeer, um in seine Staaten zurückzukehren. Es waren ihmauf den Vorposten Eröffnungen von Oestreich zugekommen,worin ihm dasselbe die Erhaltung seines Thrones versprach,wenn er der EoaUtion beitrete. Zu seiner Schande lieh erdiesen Einflüsterungen ein allzugeneigtes Ohr, und schien vondem bösen Geiste, der ihn in Wilna befallen hatte, noch nichtfrei zu seyn. Bis in den Schoos der Napoleon'schen Fa-milie suchte die Politik den Saamen der Uneinigkeit zustreuen. In Erfurt war es auch, wo der Kaiser er-fuhr, daß die mit den Ocstreichcrn vereinigten Baiernin vollem Marsche auf Würzburg begriffen seyen, um denRückzug der Franzosen zu beunruhigen. Am 29. Okto-ber bezog Wrede, der Oberbefehlshaber dieser 58,000 Mannstarken Armee, eine Stellung bei Hanau, um den Franzosenden Durchzog durch das Mainthal zu versperren. Hier galtes kein langes Bedenken: man mußte eiligst diesen neuenFeinden über den Leib wegmarschiren, um die nachfolgendensich nicht auf den Hals kommen zu lassen. Blücher hattesich nördlich über Hersfeld, den Quellen der Nidda zu, ge-wendet, um über Napoleon's linke Flanke herzufallen;Bubna folgte in der Queue, und die große verbündeteArmee erreichte über die fränkischen Gebirge die rechte Flankeder Franzosen. Unklugcrweise hatte Wrede vor dem Debouchsaus dem Lamboiwalde, den Rücken an die Kinzig gelehnt,sich aufgestellt: die französische Reiterei brach in seinen linkenFlügel ein, und warf ihn zum Theil in die Kinzig. Herbairische General wollte nun seine Fronte verändern, wurdeaber von der alten Garde Napole-ons unter Friant zu-rückgetrieben. Am folgenden Tage griff Marmont dieStadt Hanau an, nahm sie weg, und trieb -den linken