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Zehnter Band.
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der dann nicht genehmigt wurde. Lapoype sezte seine schöneVertheidigung Wittenbergs bis zum 14. Januar 1814 fort,wo es von den Preußen mit Sturm genommen ward. Tor-gau, Modlin, Zamosc, die Erfurter Citadelle ergaben sichim Laufe Decembers. Glogau hielt sich bis zu Ende deSKriegs, Unter Magdeburgs Mauern fand den Winter überein bedeutungsloser kleiner Krieg Statt. Küstrin wurde nurberennt, und auch die Belagerung Glogaus in eine Blokadeverwandelt. Der erste Festplatz hielt sich bis zum 7. März,der zweite bis zum 1«. April.

Dieß waren die weitern Folgen der für die Franzosen sounglücklichen Schlacht bei Leipzig. Offenbar war in demsächsischen Feldzuge, der der französischen Jugend so vielEhre macht, Napoleons Glücksstern erbleicht: seine herr-lichsten Combinationen scheiterten an einem Zufall. LasCafes hat die einzelnen Unglücksfälle nach einem im Jahr 182l>erschienenen Werke von Montveran in folgender Ordnungaufgeführt:

L,. Plötzlich eingetretenes Uebelbefindcn Napoleons.

». Plötzliches Austreten der Bober.

6. Vertrauter Brief des Königs von Baiern.

v. Die dem Corps zu Dresden nicht zugekommenen Befehle.

L. Ungelegener Mangel an Kriegs - Munition nach denbeiden Schlachttagcn von Leipzig.

x. Sprengung der Brücke über die Elster.

6. Die erste und wahre Ursache unseres Unglücks: die! geheimen Umtriebe Oestreichs.

' ». Die Verletzung des Waffenstillstands von Pleißwitz,

! in Beziehung auf unsere blokirten Festungen.

1. Desertion des Chefs vom Generalstab des dritten Corps,' L. Abfall der bairischen Regierung.

> I,. Verrath der Sachsen in unsern Reihen u. s, w.

R. Verlegte Kapitulation von Dresden, u. s. w., u. s- w.

Wir liefern hiezu noch einige nähere Angaben:

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