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Zehnter Band.
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Flügel des Feindes zurück; hiedurch gewann er die für daSAufrücken der Nachhut erforderliche Zeit.

Dieser Erfolg machte die Straße nach Frankfurt frei.Ein 10,000 Mann starkes dairischcs Eorps, das diese Stadtbesezt hielt, ging bei Annäherung der Franzosen über denMain zurück und zerstörte die Brücke. Den 2. Novembertraf Napoleon zu Mainz ein: hier ging seine Armee überdenRhein. DieDivision Guilleminot, welche denMarschschloß, und auf den Höhen vor Hochheim Posto fassen wollte,wurde durch die vierfach überlegenen Streitkräfte derOestrei-cher beinahe erdrückt, hatte aber dennoch das Glück, Easselohne großen Verlust zu erreichen.

Eine der nächsten Folgen der Schlacht bei Leipzig wardie Ucbergabe von Dresden, wo St. Cyr mit 25,oo» Mannzurückgelassen worden war. Es war ein großer Fehler, daßdieser General sich nicht auf Torgau zog; er hätte daselbst,wie zu Wittenberg und Magdeburg, noch einige Verstärkun-gen an sich ziehen und Hamburg erreichen, oder noch besserDavoust nach Minden bescheiden können, um mit ihm aufWesel zu marschiren. Bereits hatte St. Eyr die Kapitulationmit Klenau abgeschlossen und freien Abzug der Besatzungunter der Bedingung ausgewirkt, daß dieselbe später ausge-wechselt werde, als die Monarchen ihre Genehmigung ver-weigerten. So mußte er sich unbedingt ergeben, nachdemdie Kapitulation verlezt worden war.

Bernadotte hatte sich mit Bennigsen's Korps andie Nieder-Elbe gezogen und lag Monate lang vor Hamburg,das Davoust aufs Kräftigste vertheidigte. 10,000 Dänentrennten sich von ihm, da unter Oestreichs VermittlungDänemark am 14. Januar 18t4 mit Schweden und Groß-britannien Frieden schloß. Nicht eben so glücklich war Rappzu Danzig: die Besatzung konnte sich wegen Mangels anSchießbedarf und Arzneien nicht mehr halten. Rapp hattegleiches Schicksal mit St. kyr; erst erhielt er freien Abzug,