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er verschiebt die Schlacht auf den folgenden Tag. Am Abendkommt ihm von Straßburg die Nachricht zu, die Bevölke-rung in den Vogesen sey in Masse gegen die auf dem Rück-zug begriffenen Oestreichs aufgestanden. Inzwischen mußCraonne genommen werden; Ncy und Victor an der Spitzeder Infanterie, Grouchy und Nansouty an der Spitze derKavallerie stürzen sich auf das Plateau; die drei leztern wer-den verwundet. Belliard übernimmt, von Drouots Ar-tillerie unterstüzt, den Oberbefehl über die Reiterei: nachdem heftigsten Widerstand wird Craonne genommen, und dieRussen sehen sich zum Rückzug auf Chavignon genöthigt, wodie Besatzung von Soiffons zu ihnen stößt. Der Tag warsehr blutig, und der Sieg hatte einen traurigen Charakter,der bei der ganzen Armee sich äußerte. Mit sorgenvollerStirne gelangt der Kaiser nach Bray; seine Umgebung rich-tete ihre Blicke aufChlltillon. Hier trifft Herr v. Rumignyein, und überbringt Caulaincourt's neueste Berichte. DieMiirten wollen durchaus die alten Grenzen Frankreichs, oderein Gegevprojekt. Am 8ten kehrt Rumigny mit einem lan-gen Schreiben zu dem Herzog von Vicenza zurück, dem erunbeschränkte Befugnisse, mit Vorbehalt der Bestäti-gung zustellt.
Die französischen Colonnen sind in vollem Marsche aufLacn: Soiffons wird besezt; zwei Meilen von Laon trifftman auf den Feind, der ein mitten in Sümpfen gelegenesDefilö behauptet: Napoleon hält in den von der feindlichenFront gelegenen Dörfern fest, und erwartet Marmont.Eine kühne Waffenthat hat dem Marschall Ney das Defilsgeöffnet, und die französische Armee an den Fuß der Höhenvon Laon geführt. Alles ist zum Angriff angeordnet; denlüten, MorgenS 4 Uhr, steigt der Kaiser zu Pferd, als dieUnglücksbotschaft kommt, daß der Herzog von Ragusa, der aufder Straße von Bäry-au-Bac vorrückte, vollständig überfal-len und geschlagen worden sey, und 2500 Gefangene nebst40 Kanonen in den Händen des Siegers gelassen habe. Unter