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j diesen Umständen darf der Kaiser die Schlacht nicht wa-gen, und zieht sich auf Soissons zurück. Von hier aus schreibtj er an den Vicekönig: „Ich habe Ihren Brief sammt demVertragsprojekt, welches der König von Neapel Ihnen ge-! sandt hat, erhalten: Sie fühlen selbst, daß dieser Gedanke! eine Narrheit ist; indessen schicken Sie einen Agenten zu die-^ sem außerordentlichen Verräthcr, und schließen Sie in mei-nem Namen einen Vertrag mit ihm ab... Der Vertrag sollgeheim bleiben, bis man die Oestreicher aus dem Lande ge-jagt hat, und 24 Stunden nach der Unterzeichnung hat derKönig sich zu erklären und die Oestreicher zu überfallen. Ini diesem Sinne können Sie unbeschränkt handeln. Nichts darf. gespart werden in der gegenwärtigen Lage, um die neapoli-tanischen Streitkräfte mit den unsrigen zu vereinigen."
> Den 13tcn läßt der Kaiser Rheims stürmen, woraus^ Corbineau durch ein russisches Corps unter dem Emigrir-
ten St. Priest vertrieben worden ist. Tags darauf soll
> Marmont wegen seiner Niederlage bei Laon Rechenschaftablegen: Napoleon empfängt ihn mit donnernden Vor-würfen, verzeiht ihm, und behält den Marschall, den er ei-ne- seiner Kinder nennt, bei der Tafel.
Während der dreitägigen Ruhe zu Rheims fielen zweiEreignisse von höchster Wichtigkeit im mittägigen Frankreichvor: am I2ten ist der Herzog von Angoulsme mit derenglisch-spanischen Armee in Bordeaux eingezogen, und amISten ist Ferdinand vu. unter dem Schutze des MarschallSuchet nach Spanien zurückgekehrt. Auch Lyon kann Na-poleon nicht mehr sein nennen. Nicht genug, daß sichAugereau, der Soldat Augercau, statt mit seinen 20,vü»' Mann auf Vesoul zu marschiren, Schwarzenberg den Rück-zug abzuschneiden, und die kriegerischen Söhne des Jura, der. Vogesen, Burgunds und der Champagne unter seinem/Adlerzu vereinigen, auf Lyon zurückgezogen hat: durch seinen Ab-fall fällt diese hochwichtige Stadt in Feindes Hände.