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Zehnter Band.
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! laden sie den Senat ein, eine provisorische Regierung zu be-stimmen, welche für die Bedürfnisse der Verwaltung zu sorgenund die Eonstitution vorzubereiten hat. die demfranzösischen Volke zusagen wird." Den 2. April er-klärte der Senat den Kaiser Napoleon des Reiches ver-lustig, und sezte eine provisorische Regierung ein; übrigenswar dieß der Beschluß einer aufrührerischen Minorität: dennvon 14V Mitgliedern, aus denen der Senat bestand, nahmenblos 6v daran Theil, und nicht gerade die, für die der Kaiseram wenigsten gethan hatte. Talleyranb führte den Vorsitz.Tag- darauf trat eine bedeutende Minorität des gesetzgeben-den Körpers dem Senatsbcschlussc bei. Noch war Alexan-der unschlüssig und versammelte den 3. April die Notabilitätenvon Paris zu einem großen Familienrathe, in welchen dieInteressen Frankreichs berathen werden sollten. Die Meistenstimmten für eine Regentschaft, als General Dessolesmit Wärme für die Bourbonen sprach, und der Erklärungvom 3t. März wieder den Sieg verschaffte. Alexanderentließ den Herzog vonVicenza mit den Worten, Napoleonmüsse abdanken. Gewann man jezt noch einen einfluß-reichen General, so war die Sache Napoleons verloren.Schwarzenberg ließ in dieser Absicht durch die provisorischeRegierung den Marschall Marin ont einladen, sich unter die

, Fahnen der guten französischen Sache zu stellen. Der Herzogvon Ragusa antwortete, daß, da die Armee durch den Senatihres Eides entbunden sey, er bereit sey, die Armee des Kai-sers Napoleon mit seinen Truppen unter folgenden Bedin-gungen zu verlassen: 1 ) daß Fürst Schwarzenbcrg allenfranzösischen Truppen, welche die Fahnen Napoleon Bo-naparte's verlassen würden, die Erlaubniß zusichere, sich

> mit Waffen und Gepäck frei in die Normandie zurückzuziehen;2) daß, falls in Folge dieser Bewegung, durch die Kriegser-eignisse Napoleon Bonaparte in die Hände der verbün-

j dcten Mächte fallen sollte, sein Leben und seine Freiheit in

> einem von den verbündeten Mächten und der französischen